Stammzellforschung und Gentechnologie: Ist die moderne Medizin verantwortbar ?

Vortrag, mit der Medizinischen Gesellschaft: 9. Oktober 2002, Im Haus St. Ulrich, Kappelberg 1, Augsburg

  • Herr Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel (Leiter des Transplantationszentrums Klinikum Augsburg)
  • Herr Prof Dr. Klaus Tanner (Ordinarius am Institut für Systematisch-Ökonomische Theologie an der Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg)

Die Diskussion wird geleitet von Herrn Prof. Dr. Günter Schlimok (II. Medizinische Klinik, Augsburg) und Notar Prof. Dr. Jerschke, Augsburg.

Nach einer von vielen als historisch bezeichneten Debatte hat der Deutsche Bundestag am 30.01.2002 nach intensiver Diskussion mit knapper Mehrheit den Import von humanen embryonalen Stammzellen unter strengen Auflagen befürwortet. Vorausgegangen war eine monatelange, auch in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion, in der sich u.a. die vom Bundestag eingesetzte Kommission mehrheitlich gegen jeden Import, der Nationale Ethikrat dagegen mehrheitlich für die Zulässigkeit des Imports ausgesprochen hatten. Unsere Referenten haben sich mit der Fragestellung intensiv auseinandergesetzt und dabei auch die juristischen Implikationen berücksichtigt. Herr Prof. Nagel als stv. Vorsitzender des Nationalen Ethikrats kann dabei aus erster Hand über die Erwägungen dieses Gremiums berichten.