Quibus modis per universitatem res nobis adquirantur - Wie wir Vermögen durch Gesamtnachfolge erwerben.

Vortrag: 30. November 2015, Juristische Fakultät, Universität Augsburg

Vortrag von:

  • Notar a.D. Dr. Rainer Kanzleiter (Der kurze Rechtsweg in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit im Allgemeinen und dessen Auswirkungen im Bereich des Erbrechts im Besonderen)
  • RAin Dr. Britta Jilge (Erbfolge in einem frühneuzeitlichen Territorialrecht)
  • Prof. Dr. Wolfgang Wurmnest (Die Einschränkung der Europäischen Erbrechtsverordnung durch völkerrechtliche Verträge – ein Anachronismus ?)
  • RA Ulrich Derlien (Ein Blick aus der Praxis auf den Stand der Erbschaftbesteuerung)


Ein erbrechtliches Symposium aus Anlass der Verabschiedung von Notar Professor Dr. Hans-Ulrich Jerschke und Rechtsanwalt Hans-Peter Bernhard aus dem Vorstand der Juristischen Gesellschaft Augsburg.

Das Symposium ist, wie auf der Mitgliederversammlung vom 2. Juli 2015 angekündigt, den beiden scheidenden Vorständen Notar Professor Dr. Hans-Ulrich Jerschke und Rechtsanwalt Hans-Peter Bernhard gewidmet. Hans-Ulrich Jerschke ist Mitbegründer unserer Vereinigung und war von Anfang an Vorstand (stellvertretender Vorsitzender von Juli 1988 bis November 2007; Vorsitzender von November 2007 bis Juli 2015); Hans-Peter Bernhard übte das Schriftführeramt von Januar 2003 bis Juli 2015 aus.

Unter dem an die Institutionen des Gaius (2.98) angelehnten Titel findet ein Themenfeld Behandlung, das sowohl die notarielle als auch die anwaltliche Praxis stark betrifft und damit den Berufsfeldern der beiden Geehrten zugehört. Überdies ist die Vermögensnachfolge nach sieben Jahrzehnten der Verschonung Deutschlands von Krieg und Zerstörung mit Anwachsen eines historisch einmaligen Wohlstandes bei jedoch gleichzeitig fortschreitender Destabilisierung der öffentlichen und auch von Zweigen der privaten Alterssicherung von überragender gesellschaftlicher Bedeutung.

Folgende vier Vorträge werden uns die Vielfalt der erbrechtlichen Fragestellungen vor Augen stellen und Grundlage für angeregte Aussprachen geben, die im ungezwungenen Beisammensein im oberen Foyer des Fakultätsgebäudes ihre Fortsetzung finden dürfen.