Veranstaltungs-Details

Brauchen wir ein Anti-Doping-Gesetz ?

3. Mai 2013

@ Kaiserhofsaal der Stadtsparkasse Augsburg, Halderstraße 1-5, 86150 Augsburg

Beschreibung:

Doping macht schneller, ausdauernder und damit stärker. Das kann gerade im Hochleistungssport den entscheidenden Vorteil bringen. Im Fokus stehen vor allem Radfahrer, Leichtathleten und Schwimmer.  Die Meldungen der jüngeren Zeit ergeben ein globales Schreckensbild: Wie Hase und Igel stehen sich Produzenten immer neuer Schnellmacher, willfährige Unterstützer, manipulierte Sportler und hilflose Ermittler gegenüber. Dem großen Sieg folgt zeitversetzt das kleinlaute Geständnis.  Der Sportbetrieb ist teilweise bis hin zum Wettsyndikat  kriminell unterwandert.

Unsere Mitwirkenden, die als Juristen in ihrer jeweiligen Funktion intensiv mit der Materie vertraut sind, werden u.a. folgende Fragen erörtern:

– Gibt es Grenzen des Dopingverbots, z.B. durch einen Medikamentenpass?

– Reicht die Selbstkontrolle der Sportverbände?

– Funktioniert die Sportgerichtsbarkeit, insbesondere im Internationalen Vergleich?

– Wie kann der Staat das Anti-Doping-Kontrollsystem des Sports effektiv unterstützen?

– Braucht es ein Gesetz, das schon den Besitz geringer Mengen von Dopingmitteln unter Strafe stellt?

Die sport- und rechtspolitische Fragestellung berührt alle juristischen Berufe in gleicher Weise. Deshalb wird im Anschluss an die Diskussion auch um Fragen und Beiträge aus dem Auditorium gebeten.

Die Stadtsparkasse Augsburg hat für diese Veranstaltung wiederum den Kaiserhofsaal bereitgestellt und damit einen besonderen Rahmen geschaffen. Hierfür gilt unserer besonderer Dank.

  • Frau Staatsministerin Dr. Beate Merk, StMJV Bayern, München
  • Herr Dr. Clemens Prokop, Regensburg, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes,
  • Herr Prof. Dr. Christoph Vedder, Ordinarius u.a. für Sportrecht, Universität Augsburg
  • Herrn MinDirig. Prof. Dr. Frank Arloth, Abteilungsleiter Strafvollzug StMJV Bayern, München

Beschreibung:
Vortrag