Detailinformationen zu

Die Republik Polen und die Bundesrepublik Deutschland im Angesicht der Eigentumsansprüche ihrer Bürger und Ausländer

Werkstattgespäch am 18. Juni 2014


Werkstattgespräch mit:

  • Herr Dr. Aleksander Bauknecht (Universität Olsztyn, Polen)
Die deutsch-polnische Beziehungen sind gegenwärtig besser denn je. Trotzdem gibt es immer noch einige Zankäpfel. Einer von ihnen sind die Eigentumsklagen, die von Vertriebenen und Spätaussiedlern gegen polnische Bürger, Gemeinden und die Republik Polen erhoben werden. Darüber hinaus wird der polnische Staat von seinen eigenen Bürgern verklagt, deren Eigentum von den kommunistischen Machthabern verstaatlicht wurde. Mit dem vor Eigentum vor Kurzem pompös gefeierten 25-jährigen Jubiläum der Wende in Polen gingen keine Veränderungen auf dem Gebiet der Eigentumsfragen einher und diese werden für jede Regierung zum heißen Eisen. In der Bundesrepublik hat man dagegen seine Hände in Unschuld gewaschen, wodurch solche Organisationen, wie der Eigentümerverband Ost und die Preußische Treuhand ihre Tätigkeit aufnehmen konnten. Gibt es tatsächlich keine Lösung für diese Frage, die sowohl für die Bürger als auch für ihre Länder gerecht sein könnte?