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2016


07/2017
"Agentur für Arbeit Augsburg. Ansprechpartner für die Arbeits- und Ausbildungsvermittlung"

Die Bundesagentur für Arbeit versteht sich als führende Dienstleisterin für den Arbeitsmarkt. Sie kümmert sich um Arbeitsvermittlung, Arbeitsförderung, Leistungen der Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung sowie um das Kindergeld. Für die Umsetzung vor Ort sind die Agenturen für Arbeit zuständig. Eine davon ist in Augsburg beheimatet. Ihr wollen wir einen Besuch abstatten und uns durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Herrn Reinhold Demel, über Aufgaben und Arbeitsweise berichten lassen.

Die Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit liegen im Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Hierzu zählen Förderung der Beschäftigungs- und Erwerbsfähigkeit, Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen, Berufs- und Arbeitgeberberatung, beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung, Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Entgeltersatzleistungen (insbesondere Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld). Die Bundesagentur für Arbeit erfüllt Ordnungsaufgaben zur Bekämpfung des Leistungsmissbrauchs. Sie ist Trägerin der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Die Bundesagentur betreibt Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Arbeitsmarktbeobachtung und Berichterstattung dazu; sie führt Arbeitsmarktstatistiken. Als Familienkasse ist sie für die Auszahlung des Kindergeldes zuständig.

Die Agentur für Arbeit Augsburg ist Niederlassung der in Nürnberg ansässigen Bundesagentur für Arbeit (früher Bundesanstalt für Arbeit), Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, innerhalb der Regionaldirektion Bayern (ebenfalls in Nürnberg ansässig) mit eigener örtlicher Geschäftsführung.

Wir freuen uns auf den Vortrag von:

  • Herrn Reinhold Demel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg,
  • Herrn Walter Flierl, Geschäftsführer Operativer Service der Agentur für Arbeit Augsburg und
  • Herrn Dr. Markus Haberkamm, Leiter Personal der Agentur für Arbeit Augsburg.

Anschließend besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gedankenaustausch. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.


05/2017
"Sozialgericht Augsburg: Ein Besuch bei den Kolleginnen und Kollegen einer besonderen Verwaltungsgerichtsbarkeit"

Das Sozialgericht Augsburg versieht einen in § 51 Sozialgerichtsgesetz abgesteckten breiten Aufgabenkreis auf dem Gebiet des im Alltag überragend bedeutsamen Sozialrechts. Neben Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch 2 (Grundsicherung für Arbeitsuchende – „Hartz IV“) bildet das Sozialversicherungsrecht einen Schwerpunkt; doch erschöpft sich die sachliche Zuständigkeit des Sozialgerichts darin nicht. Der Bezirk des Sozialgerichts Augsburg entspricht dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Einzelne Aufgaben der bayerischen Sozialgerichtsbarkeit sind in München zentralisiert. Andererseits ist das Sozialgericht Augsburg für die deutschlandweit bei der Deutschen Rentenversicherung Schwaben in Augsburg anfallenden Versicherungsfragen zuständig, welche sich im Rahmen der europäischen Verordnung (EG) 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit bei grenzüberschreitenden Fällen im Verhältnis zwischen Deutschland, Italien, Marokko, Malta und Tunesien ergeben.

  • Hubert Paul (Präsident des Sozialgerichts)
  • Ulrike Mayer (Vizepräsident)
  • Hermann Traut (Regierungsrat, Geschäftsleiter des Sozialgerichts)

04/2017
"Die Erkundung des Menschen. Über die örtliche und internationale Verwendung von Patientendaten in Heilbehandlung und Forschung"

Von der Blutdruckmessung bis zur Totalsequenzierung des menschlichen Genoms fallen tagtäglich unvorstellbare Mengen an Patientendaten an, die (in unterschiedlichen Graden von Anonymisierung und Bündelung) in größeren Systemen bis hin zu internationalen Datenbanken vorübergehend oder dauerhaft verfügbar bleiben.

Frau Dr. iur. Fruzisna Molnár-Gábor, Universität Heidelberg,

wird uns die juristischen (und zugleich die Medizinethik berührenden) Problemstellungen beim Verarbeiten großer Mengen von Patientendaten („Big Data in der Medizin“) insbesondere im Zusammenhang grenzüberschreitender Forschungsvorhaben auseinandersetzen. Sie berichtet aus ihren einschlägigen mehrjährigen Forschungen in einer Forschungsgruppe der Max-Planck-Gesellschaft, an der Universität Heidelberg sowie an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

 


03/2017
"Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika"

Am 8. November 2016 wählten die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika die Wahlmänner für die Bestimmung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Wie das Ergebnis erwarten ließ, gaben die Wahlmänner am 19. Dezember 2016 dem Kandidaten der Republikanischen Partei Donald Trump den Vorzug. Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Der Umgang des Kandidaten und des Amtsträgers Trump mit Personen und Tatsachen wird vielerorts als eigenwillig wahrgenommen.  Die innerhalb der nordamerikanischen Gesellschaft ebenso wie weltweit bewegte Diskussion um Amtsstil und Amtsverständnis Trumps legt eine Beschäftigung mit der amerikanischen Präsidentschaftswahl auch in unserer Juristischen Gesellschaft nahe.

Herr Professor Dr. Friedrich Pukelsheim, Universität Augsburg,

und

Herr Professor Dr. Hubert Zapf, Universität Augsburg,

werden aus zwei verschiedenen fachlichen Perspektiven die Abläufe der Wahlen mit der Ergebnisbildung und die bei ihrer Vorbereitung, ihrer Durchführung und ihrer Wirkung sichtbar werdenden Mentalitäten und Befindlichkeit darlegen. Herr Prof. Dr. Friedrich Pukelsheim stellt die wahlthematischen Aspekte vor. Herr Professor Dr. Hubert Zapf beleuchtet die amerikanistischen Gesichtspunkte.

Es ist zudem als Auftakt zu den beiden wissenschaftlichen Referaten vorgesehen, daß

Herr Daniel Biskup, Neusäß,

einen Eindruck aus seiner persönlichen Begegnung mit Präsident Trump anläßlich eines gemeinsam mit Herrn Kai Diekmann im Januar 2017 nach dem Amtsantritt geführten Interviews gibt. Diese Ankündigung steht allerdings unter dem Vorbehalt, daß Herr Biskup nicht bereits am Vortragsabend anläßlich der niederländischen Parlamentwahlen verreist sein wird.

 


01/2017
"Papiererzeugung. Ein Besuch beim Syndikus am Augsburger Standort eines weltweit handelnden Industrieunternehmens"

12/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Die Erweiterung der Medienöffentlichkeit im deutschen Gerichtsverfassungsgesetz: Systematische Einordnung, Kritik und Auswirkungen auf den Zivilprozess"
  • Dr. Matthias Wallimann

11/2016
Stadtverwaltung Augsburg - Ein Besuch bei den Juristinnen und Juristen einer bayerischen kreisfreien Stadt

Die drittgrößte bayerische Gemeinde, Mittelpunkt der Region Bayerisch-Schwaben, bewältigt eine nicht immer leicht zu tragende Fülle von Aufgaben des eigenen Wirkungskreises wie auch der vom Staat übertragenen Verantwortung. Die hiermit verbundenen finanziellen Sorgen gehören zum täglich in den allgemeinen Medien Berichteten. In der öffentlichen Wahrnehmung weniger präsent sind hingegen die fachlichen Herausforderungen, welche die unübersehbare Vielfalt der Angelegenheiten für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet, welche als Juristen das Handeln der Kommune durchdringen und prägen. Wir wollen uns unmittelbar aus der eigenen Berufserfahrung dreier Angehöriger der Stadtverwaltung Anschauung von der juristischen Arbeit der kreisfreien Stadt Augsburg auf einigen exemplarisch gewählten Feldern verschaffen.

  • Herr Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl
  • Herr Joachim Pfeilsticker (Referat Oberbürgermeister/Stabstelle Recht)
  • Herr Frank Pintsch (Referat Oberbürgermeister/Personalamt)
  • Frau Miriam Heyl (Umweltreferat)

11/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Bigamy and polygamy in early Israeli law as a battlefield of culturral defence argumentation"
  • Omer Aloni

10/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) & Kommissionsentscheidungen zu Beihilfeverfahren"
  • Prof. Dr. Rasch

10/2016
Die neue Justizvollzugsanstalt Augsburg in Gablingen

Im Oktober des Jahres 2015 ging die neue Justizvollzugsanstalt Augsburg in Betrieb. Die bisherigen Häuser im Augsburger Domviertel (Karmelitengasse; seit 1814; ehemals Kloster) und im Augsburger Hochfeld (Hochfeldstraße; seit 1945; ehemals Kaserne) sind seit dem 23. Februar 2016 verlassen. Das etwas mehr als 6 Hektar große Areal der neuen Justizvollzugsanstalt liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Gablingen, nördlich von Augsburg. Es gehört zu einem Militärflugplatz, der im Jahre 2008 aufgelassen wurde. Der Neubau entstand in den Jahren 2011 (Grundsteinlegung am 18. November 2011) bis 2015.

Das vom Freistaat Bayern betriebene Bauvorhaben lag in Händen einer Arbeitsgemeinschaft zweier Architekturbüros aus Regensburg (Dömges Architekten AG) und München (Karl und Probst). Die Anstalt hat auf einer Nutzfläche von rund 21.000 Quadratmetern mehr als 600 Haftplätze und zählt damit zu den größten deutschen Haftanstalten. Überwiegend sind die Häftlinge in Einzelzellen untergebracht. Das Mobiliar stammt aus Gefängniswerkstätten. Für den Bau waren rund 105 Millionen Euro aufzuwenden. Ein Farbkonzept erleichtert Beschäftigten und Insassen die Orientierung in der weitläufigen Anlage. Die Augsburger Allgemeine berichtete unter anderem am 18. Juli 2015 (Seite 31), am 27. Oktober (Seite 11) und am 25. Februar 2016 (Seite 10). Erweiterungen für den Jugendarrest und den offenen Vollzug stehen noch aus (die Gesamtplatzzahl soll dann bei knapp 700 liegen).

  • Frau Leitende Regierungsdirektorin Zoraida Maldonado de Landauer, Leiterin der Justizvollzugsanstalt Augsburg,
    wird die Juristische Gesellschaft Augsburg e.V. zu einem Werkstattbesuch empfangen.

07/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Transferred intent liability in tort law"
  • Prof. Dr. Peter B. Kutner

07/2016
Drohnen, unterirdische Leitungen und Tiefbohrungen – Was bleibt vom Eigentum über und unter der Oberfläche?
  • „Drohnen, unterirdische Leitungen und Tiefbohrungen – Was bleibt vom Eigentum über und unter der Oberfläche ?“
    Grundstücke stellen die Rechtsordnung vor besondere Herausforderungen. Anders als bewegliche Sachen können sie nicht vervielfältigt werden, gleichzeitig ist die Erdoberfläche, aus der Grundstücke grundsätzlich bestehen, wichtig für jedes menschliche und sachliche Sein: Menschen müssen auf ihr stehen, Sachen auf ihr deponiert werden, Flugzeuge sie überqueren, Rohre im Untergrund verlaufen. Das macht die Austarierung der gegenläufigen Interessen zu einer Gratwanderung, an der sich Wertungen des Zivilrechts, des Verfassungsrechts und vieler Spezialregelungen öffentlich-rechtlicher Prägung treffen und auch einander reiben. Entwicklungen wie der zunehmende Einsatz ziviler Drohnen unterschiedlicher Leistungsstärke rücken die Abwehrmöglichkeiten des Eigentümers eines Grundstücks in den Vordergrund. Zusätzlich müssen die Grundsätze zu seinem Ausschließungsinteresse in die Tiefe überdacht und an die neuen Technologien insbesondere privater geothermischer Bohrungen angepasst werden.
  • Prof. Dr. Panajotta Lakkis, Universität Würzburg/Universität Augsburg
    Frau Lakkis ist zur Zeit an der Universität in Augsburg und im Übrigen freiberuflich als Autorin, Dozentin und Gutachterin tätig.

 


06/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "New Zealands's Accident Compensation Scheme: The Statutory Bar, Viewed from Afar"
  • Dr. Bevan Marten (Victoria University of Wellington, New Zealand)

06/2016
Die Rolle des Bundesfinanzministeriums in der Steuergesetzgebung
  • Die Rolle des Bundesfinanzminiseriums in der Steuergesetzgebung
    Aus erster Hand wird uns Herr Geismann erläutern, wie in der fachlichen Kompetenz der Damen und Herren juristischen Kollegen im Bundesfinanzministerium Gesetzgebungsvorhaben auf den Gebieten der Staatsfinanzen und des Abgabenwesens als Vorlagen für die parlamentarische Behandlung erarbeitet werden. Zur Veranschaulichung wird der Referent aktuelle Themen wählen, mit denen das Bundesministerium der Finanzen gegenwärtig tätig ist.
  • Johannes Geismann, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Berlin

06/2016
Werkstattbesuch bei der Regierung von Schwaben

Die juristische Gesellschaft Augsburg e.V. hält einen Werkstattbesuch bei der Regierung von Schwaben ab.

  • Regierungspräsident Karl Michael Scheufele
  • Regierungsvizepräsident Josef Gediga, Augsburg

05/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: Ukraine before and after the Dutch Referendum: Consequences for the EU
  • Ukraine before and after the Dutch Referendum: Consequences for the EU
    Gegenstand des englischsprachigen Vortrags sind die sich für die EU und die Ukraine aus dem niederländischen Referendum ergebenden rechtlichen und politischen Auswirkungen, wobei das Assoziierungsabkommen eine zentrale Rolle einnehmen wird.
  • Prof. Dr. Roman Petrov
    An der juristischen Fakultät der Kiew-Mohyla Akademie tätig.

04/2016
Juristische Publikationen - Einblicke ins Verlagswesen zur 75. Auflage des meistgefragten Kommentars zum Bürgerlichen Gesetzbuch
  • Juristische Publikationen – Einblicke ins Verlagswesen zur 75. Auflage des meistgefragten Kommentars zum Bürgerlichen Gesetzbuch
    Es gibt vermutlich kein einziges Mitglied der Juristischen Gesellschaft, dem nicht der im Hause Beck verlegte grau eingebundene Kurz-Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch aus eigener Verwendung in Studium, Vorbereitungsdienst oder beruflichem Alltag vertraut ist. Unter dem Namen seines Herausgebers Otto Palandt (1877 – 1951; seit 1934 Leiter des Reichsjustizprüfungsamtes) erschien der Kommentar im Jahre 2016 zum fünfundsiebzigsten Mal. Die erste Auflage war im Jahre 1939 entstanden, zunächst noch von dem kurz vor Erscheinen tödlich verunglückten Herausgeber Gustav Wilke (1889 – 1938) vorangetrieben. Seit dem Jahre 1949 kann der Leser in jedem Jahr eine neue Auflage zur Hand nehmen.
    Der Verlag C. H. Beck gab der 75. Auflage eine Festschrift bei, die einen Blick hinter die Kulissen der verlegerischen Produktion gestattet. Wir haben jetzt die Gelegenheit unsere Informationen über das Phänomen Palandt auf eine authentische Weise zu bereichern durch einen Vortrag von:
  • Dr. Hans Dieter Beck, Verlag C.H. Beck, München
    Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Wolfgang Beck ist Hans Dieter Beck seit dem Jahre 1971 in sechster Generation Inhaber der Verlagsgruppe C. H. Beck und verantwortet darin die Bereiche Recht, Steuern und Wirtschaft.

03/2016
Pechstein, Blatter, IAAF - Was leistet die Sportschiedsgerichtsbarkeit?
  • Pechstein, Blatter, IAAF…
    An dem Abend empfängt uns der Augsburger Eishockey-Verein „Augsburger Panther“ in seiner Heimspielstätte. Der Marketing-Manager der „Panther“, Herr Leonardo Conti, wird uns zunächst in die Geschichte des Eishockeysports in Augsburg einführen und durch das Eisstadion führen. Herr Conti bemüht sich dabei auch um die Beteiligung von Sportdirektor Duanne Moeser, sofern es der Saisonbetrieb zulässt.
    Anschließend spricht Herr Professor Dr. iur. utr. Christoph Vedder auf der Grundlage seiner reichen Erfahrung über die besondere Stellung der Sportschiedsgerichtsbarkeit im Gesamtbild der Schiedgerichtsbarkeit.
  • Professor Dr. Christoph Vedder, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    Von 1992-2015 hielt Prof. Vedder den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht sowie Sportrecht an der Universität Augsburg inne.

02/2016
Rechts- und Justizstandort Bayern. Eine vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz angestoßene Ideenschmiede

Im Herbst des Jahres 2009 tat das Bayerische Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den ersten Schritt zur Begründung einer „Initiative Rechts- und Jusitzstandort Bayern“. Die Initiative ist die im Föderalsystem Deutschlands konsequente landesbezogene Ausformung der vorangehenden und ebenfalls noch laufenden bundesbezogenen Kampagne „Law made in Germany“. Inzwischen kann die Initiative nach Ihrer Bildung auf eine fünfjährige Geschichte zurückblicken. Dazu wird am 3. März 2016 im Justizpalast München eine Jubiläumstagung stattfinden.

In der „Initiative Rechts- und Justizstandort Bayern“ sind Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Berufe und Stellen (Gerichte, Behörden, Verbände, Einrichtungen der juristischen Ausbildung), die sich mit Rechtspflege auseinandersetzen, zu einem ungezwungenen Ideenaustausch versammelt. Ziel ist die Ermittlung von Stärken, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten der rechtlichen und justitiellen Rahmenbedingungen für das Leben und Wirtschaften in Bayern. In drei Beiträgen werden am 22. Februar 2016 Amtschef und zwei weitere hochrangige Angehörige des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz der Juristischen Gesellschaft Augsburg das Anliegen der Initiative insgesamt schildern und exemplarisch zwei Themen vorstellen.

  • Ministerialdirektor Prof. Dr. Frank Arloth
  • Ministerialdirigentin Beate Ehrt
  • Ministerialdirigent Dr. Thomas Dickert

02/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Die Stellung des Beschuldigten im chinesischen Strafprozessrecht"
  • Dr. Jiaru Liu

01/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Der Einbruch des Schuldgedankens in das Strafrecht des frühen Mittelalters"
  • Dr. Markus Hirte


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2015


12/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Charting a Human Rights Framework for Access to Energy in Africa"

  • Olasupo Owoeye

11/2015
Quibus modis per universitatem res nobis adquirantur - Wie wir Vermögen durch Gesamtnachfolge erwerben.

Ein erbrechtliches Symposium aus Anlass der Verabschiedung von Notar Professor Dr. Hans-Ulrich Jerschke und Rechtsanwalt Hans-Peter Bernhard aus dem Vorstand der Juristischen Gesellschaft Augsburg.

Das Symposium ist, wie auf der Mitgliederversammlung vom 2. Juli 2015 angekündigt, den beiden scheidenden Vorständen Notar Professor Dr. Hans-Ulrich Jerschke und Rechtsanwalt Hans-Peter Bernhard gewidmet. Hans-Ulrich Jerschke ist Mitbegründer unserer Vereinigung und war von Anfang an Vorstand (stellvertretender Vorsitzender von Juli 1988 bis November 2007; Vorsitzender von November 2007 bis Juli 2015); Hans-Peter Bernhard übte das Schriftführeramt von Januar 2003 bis Juli 2015 aus.

Unter dem an die Institutionen des Gaius (2.98) angelehnten Titel findet ein Themenfeld Behandlung, das sowohl die notarielle als auch die anwaltliche Praxis stark betrifft und damit den Berufsfeldern der beiden Geehrten zugehört. Überdies ist die Vermögensnachfolge nach sieben Jahrzehnten der Verschonung Deutschlands von Krieg und Zerstörung mit Anwachsen eines historisch einmaligen Wohlstandes bei jedoch gleichzeitig fortschreitender Destabilisierung der öffentlichen und auch von Zweigen der privaten Alterssicherung von überragender gesellschaftlicher Bedeutung.

Folgende vier Vorträge werden uns die Vielfalt der erbrechtlichen Fragestellungen vor Augen stellen und Grundlage für angeregte Aussprachen geben, die im ungezwungenen Beisammensein im oberen Foyer des Fakultätsgebäudes ihre Fortsetzung finden dürfen.

  • Notar a.D. Dr. Rainer Kanzleiter (Der kurze Rechtsweg in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit im Allgemeinen und dessen Auswirkungen im Bereich des Erbrechts im Besonderen)
  • RAin Dr. Britta Jilge  (Erbfolge in einem frühneuzeitlichen Territorialrecht)
  • Prof. Dr. Wolfgang Wurmnest (Die Einschränkung der Europäischen Erbrechtsverordnung durch völkerrechtliche Verträge – ein Anachronismus ?)
  • RA Ulrich Derlien (Ein Blick aus der Praxis auf den Stand der Erbschaftbesteuerung)

11/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Aktuelle Fragen des Flüchtlingsrechts"
  • Regierungsvizepräsident Josef Gediga

10/2015
Tagung "Autorecht 2015 - Autonomes Fahren" (Förderung durch die Juristische Gesellschaft e.V.)

„Die deutsche Automobilindustrie ist eine der Schlüsselindustrien der Bundesrepublik Deutschland. Knapp 800.000 Beschäftigte erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Jahresumsatz von rund 367 Milliarden Euro. Auf der Tagung „Autorecht“ werden für die Branche zentrale Rechtsfragen erörtert werden. Im Fokus der Tagung 2015 steht das autonome Fahren.

Das Automobil kann auf eine gut 125 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Diese ist durch ständige Weiterentwicklung geprägt. Nunmehr steht der wohl größte Innovationssprung bevor: Bisher wurde es immer für selbstverständlich gehalten, dass das Kraftfahrzeug durch eine Person gesteuert wurde. Nun wird der Zukunftstraum des autonomen Fahrens Realität.

Das autonome Fahren wirft eine Vielzahl von rechtlichen Problemen auf. Insbesondere das Haftungsrecht ist gefordert: Wer soll für Schäden haften, die beim Betrieb selbstfahrender Kraftfahrzeuge entstehen? Auch muss geklärt werden, was mit den Daten geschehen soll, die beim Betrieb der Fahrzeuge generiert werden. Zudem sind die Anforderungen an die Zulassung von Kraftfahrzeugen zu überdenken. Diese und weitere Fragestellungen sind Gegenstand der Tagung Autorecht 2015.“

  • Prof. Dr. Paul T. Schrader
  • Prof. Dr. Volker M. Jänich

07/2015
Sterbehilfe – Rechtliche, medizinische und ethische Aspekte

Unsere hochspezialisierte Medizin kann nicht selten unser Leben verlängern, den schmerzlosen Tod aber nicht in jedem Fall sicherstellen. Dies führt zu der vielschichtigen Frage: Wie kann dennoch das Sterben menschenwürdig gestaltet werden ? Die Fraktionen des Bundestags sind sich einig: Die Sterbehilfe muss gesetzlich neu geregelt werden. Die vier fraktionsübergreifenden Entwürfe reichen von einer weitgehenden Freigabe bis hin zum Verbot der Sterbehilfe. Noch in diesem Jahr will der Bundestag über das Gesetz entscheiden.

  • Constanze Angerer (Mitglied des Deutschen Ethikrats und ehem. Präsidentin des LG München I)
  • Prof. Gian Domenico Borasio (Ordinarius für Palliativmedizin an der Universität Lausanne und Lehrbeauftragter für Palliativmedizin an der TU München)
  • Leitung: Prof. Dr. Christoph Becker und Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt

07/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Das Verhältnis von Wettbewerbsfreiheit und Vertragsfreiheit: Einblick ins vietnamesische Recht"
  • Prof. Tang Van (Foreign Trade University, Hanoi, Vietnam)

07/2015
Vor 70 Jahren - Stunde Null für die Justiz (unterstützte Veranstaltung)

Die Juristische Gesellschaft Augsburg e.V. unterstützt eine Veranstaltungsreihe zur zeitgeschichtlichen Forschung betreffend die Justiz in Augsburg, unter Anderem mit:

  • PräsLG Dr. Herbert Veh („Die Wiedereröffnung der Gerichte in Augsburg“)

07/2015
Mitgliederversammlung 2015
    Herzliche Einladung zur diesjährigen mitgliederversammlung bei der auch die Neuwahlen von Vorstand, Beirat und Kassenprüfer ansteht.

07/2015
Strafrechtsfall „Corpus delicti“
    verhandelt vor dem Studentengericht des Lehrstuhls Prof. Dr. Henning Rosenau

Zur Eröffnung des Forums der Juristischen Gesellschaft im neuen Hörsaaltrakt der Juristischen Fakultät


07/2015
Parteiautonomie im internationalen Rechtsverkehr nach den neueren Europäischen Verordnungen

Gerichtsstandswahl und Rechtswahl durch die Parteien tragen zu Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit in den Rechtsbeziehungen bei. Die Wahlmöglichkeiten werden durch neuere europäische Verordnungen erweitert, und zwar auch für Bereiche, in denen eine parteiautonome Gestaltung bisher nicht zulässig war. Nach einem kurzen Überblick über einige neuere Verordnungen (Brüssel Ia VO, Rom III VO, ErbVO) werden Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Gefahren näher betrachtet.

Wir freuen uns sehr, dass wir als Referentin Frau Prof. Dr. Coester-Waltjen begrüßen dürfen, die ihre außergewöhnliche wissenschaftliche Laufbahn als Assistentin an der Augsburger Fakultät begann und mit Professuren in Konstanz, Hamburg, München und Göttingen fortsetzte. Gastdozenturen führten sie nach Fribourg (Schweiz), Nanjing (China), New York, Oxford, Austin (Texas), New Orleans (Tulane University) und Tel Aviv. Frau Coester-Waltjen ist u.a. durch die Neubearbeitung des großen Lehrbuchs zum Familienrecht von Gernhuber seit der 4. Auflage (6. Auflage 2010) und durch die Mitarbeit an Großkommentaren hervorgetreten. Sie ist Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Fachgremien und wurde mit hohen Auszeichnungen bedacht.

  • Frau Prof. em. Dr. Dagmer Coester-Waltjen

07/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Zur Europäischen Erbrechtsverordnung"
  • Notar Dr. Reinhard Kössinger

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "25. Todestag von Dieter Suhr"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "The evolution of promissory estoppel doctrine in English and American law"
  • Dr. Jan Halberda

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "The Restatement of Law in the United States: Its History, Content and Influence"
  • Prof. Robert E. Lutz

05/2015
Strafrechtslehrertagung

Tagung der deutschsprachigen Strafrechtslehrerinnen und Strafrechtslehrer vom 14.05 bis zum 17.05.2015

 


05/2015
Interdisziplinäres Symposium: "Von Ursprung und Ziel der Europäischen Union - acht Perspektiven"

„Die europäische Integration ist eine Erfolgsgeschichte. Sie begann in einer Zeit atemberaubendes Weitsicht. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinten Nationen und die NATO gegründet, die EMRK und die Europäischen Gemeinschaften auf dem Weg gebracht. Staaten, die eben noch in einem blutigen Krieg standen, schlossen sich zusammen, um den Frieden zu sichern, die Menschenrechte durchzusetzen und den Wohlstand zu mehren. Die Europäische Union gewährleistet Freiheiten, die kein Mitgliedstaat garantieren kann. Grundlegende Ziele werden mit überzeugenden Instrumenten verfolgt, auf bestehende Notlagen, auf elementare Herausforderungen reagiert.

Trotz ihrer herausragenden Erfolge ist die Europäische Union gegenwärtig in einer Krise. Die Finanzprobleme sind nicht überwunden und die Fliehkräfte, die europakritischen Stimmen sind deutlich auszumachen. Auch deshalb wird zu Recht über Reformen, über neue europäische Perspektiven diskutiert. Grundlegend ist zu erörtern, in welche Richtung sich die Union entwickeln soll und an welchen Maßstäben mögliche Zukunftsperspektiven zu messen sind. Diese Fragen sind anspruchsvoll und bislang nicht geklärt. Sie verlangen nach Antworten, die visionär und pragmatisch zugleich sind, Ursprung udn Grundlagen der Integration bewusst halten, verschiedene Disziplinen berücksichtigen.

So entstand die Idee zu dem interdisziplinären Symposium „Von Ursprung und Ziel der Europäischen Union“. Acht prominente Vertreter unterschiedlicher Fachrichtungen aus Wissenschaft und Praxis haben Referate zugesagt. Diese Referate und ihre Diskussion werden die Debatte über die Zukunft der europäischen Integration weiterführen. Am Ende wird sicherlich nicht ein Mosaik stehen, das ein eindeutiges Bild dieser Zukunft zeichnet. Doch könnte die Tagung als Wegweiser dienen, der Orientierung bietet und Perspektiven eröffnet.“

  • Prof. Dr. Gregor Kirchhof (Universität Augsburg)
  • Prof. Dr. Hanno Kube (Universität Heidelberg)
  • Prof. Dr. Reiner Schmidt (Universität Augsburg)

04/2015
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Werner Leitner: "Der Strafverteidiger im System der Strafprozessordnung"
  • Prof. Dr. Werner Leitner

Werner Leitner ist seit 1989 Strafverteidiger und seit 1997 Fachanwalt für Strafrecht. Er führt die auf das Wirtschafts- und Steuerstrafrecht spezialisierte Kanzlei LEITNER & PARTNER. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Straf- und Strafprozessrecht. Seit 2005 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg. An der Ruhr-Universität Bochum promovierte er bei Prof. Dr. Klaus Bernsmann zu „Videotechnik im Strafverfahren – Ein Petitum für mehr Dokumentation und Transparenz“. Im Juli 2014 wurde er von der Universität Augsburg zum Honorarprofessor bestellt.


03/2015
Provenienz und Restitution von Kulturgutverlusten

Erst jüngst hat der von der Staatsanwaltschaft Augsburg aufgegriffene Fall „Gurlitt“ großes Aufsehen erregt und den Zusammenhang von richtiger Provenienz und gerechter Restitution für jede Art von Raubkunst in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese schon 1998 in der Washingtoner Erklärung angesprochene und jetzt wieder hochaktuelle Problematik gehört derzeit zu den wichtigsten gemeinsamen Fragestellungen von Kunstsachverständigen und Juristen.

Es ist uns eine besondere Freude, dass die sachkundige Behandlung des Themas von Frau Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel übernommen wird. Sie ist als frühere Amtschefin des Kulturstaatsministers in Berlin und ehemalige Abteilungsleiterin im Bayerischen Kultusministerium mit der Aufdeckung und Abwicklung von Kunstfunden besonders vertraut und wurde deshalb im November 2013 vom Bund und Bayern mit der Leitung dieser qualifizierten Taskforce für Provenienzrecherche beauftragt. Die internationale Arbeitsgruppe hat bereits erste Ergebnisse vorgelegt, aber ihre Arbeit noch lange nicht abgeschlossen. Hierüber wird unser Gast berichten.

Von den vielfältigen juristischen Themen wird die Referentin u.a. den Geltungsbereich der Washingtoner Prinzipien in Bezug auf Private aufgreifen, ebenso die Reichweite der Informationsrechte der Öffentlichkeit bzw. der Anspruchsteller. Zur Sprache kommt auch das Problem der Verjährung und Ersitzung und die diesbezügliche Bundesratsinitiative der Bayerischen Staatsregierung. Der Ausblick umfasst die jüngst erfolgte Einrichtung der Stiftung „Deutsches Zentrum Kulturgutverluste“ in Magdeburg mit Zweigstelle in Berlin zur Bündelung und Verstärkung der bundesweiten Aktivitäten bei diesem nationalen Anliegen, das auch am 6. Februar 2015 bei der Plenardebatte im Deutschen Bundestag zur Sprache kam.

  • Frau Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel
    Berlin/München, Leiterin der Taskforce „Schwabinger Kunstfund“

03/2015
55. Assistententagung Öffentlichen Recht (Förderung durch die Jur. Ges.)

Das Organisationskomitee lädt herzlich ein.

Die „kleine Staatsrechtslehrertagung“ hat sich seit 1961 als die größte und renommierteste Zusammenkunf von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern des Öffentlichen Rechts aus der Schweiz, Österreich und Deutschland etabliert. Der prunkvolle Goldene Saal als einer der bedeutendsten baukulturellen Glanzpunkte der Spätrenaissance in Deutschland gibt der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Tagung zum Thema „Friedensrecht – Rechtsfrieden“ den denkbar würdigsten Rahmen. Nach den Grußworten freuen wir uns, als Mittelpunkt des Abends Herrn Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, als Festredner begrüßen zu dürfen.


01/2015
Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht
  • Notar Dr. Christoph Moes


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2014


11/2014
Weltraumrecht im 21. Jahrhundert – Bestand und Perspektiven

Der Weltraum ist Gemeinsames Erbe der Menschheit und soll daher allen Staaten gleichermaßen zur Erforschung und Nutzung zur Verfügung stehen. Hieraus resultieren nicht nur hoheitsrechtliche Grundfragen, sondern auch Verteilungsregelungen, die auf den unterschiedlichen wirtschaftlich-technischen Entwicklungsstand vieler Staaten angemessene Antworten finden müssen.

Hier stellen sich interessante Rechtsfragen:
Wie verhält es sich mit der wirtschaftlichen Nutzung des Weltraums durch Kommunikationssatelliten, durch    bemannte Raumfahrt und durch Erdfernerkundung
Zu klären sind die Zulässigkeit militärischer Nutzungen, die Folgen der Raumfahrt für die Umwelt       (Weltraumschrott) und neuartige Flugreiseoptionen (Weltraumtourismus)
Von zusätzlichem Interesse sind die Perspektiven eines nationalen Weltraumgesetzes in Deutschland

Diese und andere Probleme erörtert unser Referent Privatdozent Dr. Marcus Schladebach, der sich mit diesem Teil des besonderen Völkerrechts auch in mehreren Publikationen eingehend auseinandergesetzt hat. Er wirkte u.a. als Referent fpr Europa- und Internationales Recht am Bundesministerium der Justiz und als Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Augsburg. An unserer Juristischen Fakultät hat er sich auch im Jahr 2013 habilitiert.

Das Referat wird eingerahmt durch faszinierende Bilder aus dem Kosmos, die von Herrn Gerhard Cerny, dem Leiter des Planetariums, persönlich präsentiert werden.

  • Herr Privatdozent Dr. Marcus Schladebach (derzeit Lehrstuhlvertreter an der Universität Göttingen)

10/2014
Dauerbrenner Verbraucherrecht – Aktuelle Änderung und künftige Entwicklung

Der 13. Juni 2014 brachte tiefgreifende Veränderungen im Schuldrecht. Mit der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie traten an diesem Tag vollständig neue Regelungen über Widerrufsrechte der Verbraucher und Informationspflichten bei Fernabsatzverträgen und bei außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Verträgen (bisher: Haustürgeschäfte) in Kraft. Der gesamte Internethandel ist davon betroffen. Dabei wurden auch einige zentrale Begriffe für die allgemeine Rechtsanwendung neu definiert.

Dieser vorerst jüngste Schritt im andauernden Umbau des Verbraucherprivatrechts gibt Anlass, den neuen Gesetzesstand in Struktur und praktischer Bedeutung kompakt zu erläutern und im Blick auf die Zukunft die rechtspolitische Frage zu stellen, ob es sich um eine Erosion oder Evolution handelt.

Wir freuen uns sehr, dass wir für diese allgemein interessierende Thematik Herrn Prof. Dr. Raphael Koch gewinnen konnten, der seit 01.12.2012 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Unternehmensrecht, sowie Europäisches Privat- und Internationales Zivilverfahrensrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg innehat.

  • Prof. Dr. Raphael Koch

07/2014
Die digitale Revolution – Entwicklung und Perspektiven der "Berechnung der Welt"

In Zusammenarbeit mit der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. ist es uns zu unserer großen Freude gelungen, mit Herrn Prof. Dr. Klaus Mainzer einen hervorragenden Referenten für das Symposium zum Thema „Die digitale Revolution – Entwicklung und Perspektiven der ,Berechnung der Welt´“ zu gewinnen. Eine besondere Ehre ist uns, dass auf dem Podium der sich anschließenden Diskussion Johannes Hintersberger, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium  der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, und Dr. Frank Meik, geschäftsführender Gesellschafter des MW Verlags und Senator der Weltmedienorganisation, sitzen werden.

  • Prof. Dr. Klaus Mainzer 
  • Johannes Hintersberger, MdL
  • Dr. iur. Frank Meik

06/2014
Angloamerikanische Vertragsgestaltung und Deutsches Recht
  • Notar Dr. Robert Walz, LL.M. (University of Chicago)

05/2014
25 Jahre Juristische Gesellschaft Augsburg: „Einheit und Vielfalt des Grundrechtsschutzes in Europa“

Vor 25 Jahren stellte sich am 25. Januar 1989 im Kleinen Goldenen Saal, Augsburg, die Juristische Gesellschaft Augsburg der Öffentlichkeit vor. Herr Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Dieter Grimm sprach über die „Zukunft der Verfassung“. Der jetzige Jahrestag gibt uns die Gelegenheit, wiederum ein verfassungsrechtliches Thema – nunmehr in europäischer Perspektive – aufzugreifen.

Es ist uns eine besondere Ehre, dass der Festvortrag von Herrn. Prof. Dr. Johannes Masing übernommen wurde. Damit feiern wir nicht nur ein willkommenes Wiedersehen mit ihm als angesehenen Lehrstuhlinhaber in Augsburg (1998-2007), sondern begegnen auch dem profilierten Richter des Bundesverfassungsgerichts, der 2008 in den Ersten Senat berufen wurde. Daneben wirkt unser Referent als ordentlicher Professor an der Universität Freiburg/Breisgau und entfaltet vielfältige wissenschaftliche Aktivitäten im In- und Ausland.

Es wird Herrn Prof. Masing als ausgebildetem und praktizierendem Musiker ein spezielles Vergnügen bereiten, dass unser Jubiläum von dem Juridischen Ensemble aus Augsburg unter maßgeblicher Mitwirkung unseres Vorstandsmitglieds Herrn Prof. Dr. Christoph Becker musikalisch umrahmt wird. Das Musikprogramm im stilvollen Rahmen des Rokokosaals verspricht heitere Überraschungen.

Bei dieser Gelegenheit können wir auch über die bisherigen Aktivitäten der Gesellschaft berichten, die ihren nahezu 400 Mitgliedern in 25 Jahren deutlich mehr als 100 Veranstaltungen angeboten hat. Frau Prof. Dr. Martina Benecke, Dekanin der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg, danken wir schon jetzt für ein persönliches Grußwort zu unserem Jubiläum.

  • Prof. Dr. Johannes Masing, Richter des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe

02/2014
Anwaltsgerichtsbarkeit
  • RAin Irina Lindenberg-Lange, Augsburg, Präsidentin des Bayer. Anwaltsgerichtshofs, München: „Anwaltsgerichtsbarkeit“

01/2014
Die Rechte der Kanalinseln

Die Rechte der Kanalinseln nehmen in der rechtsvergleichenden Literatur keinen festen Platz ein. Es existieren nur wenige Dissertationen und Zeitschriftenbeiträge. Der wirtschaftlichen Bedeutung der Inseln wird dies nicht gerecht. Prof. Dr. Phillip Hellwege gewährt einen Überblick über die Rechte der Kanalinseln, geht dabei auf ihre Geschichte, ihren völkerrechtlichen Status, ihre Staatsrechte und ihre Rechtsquellen (auf den Kanalinseln gilt im Kern noch normannisches Gewohnheitsrecht) ebenso ein wie auf drei ausgewählte Bereiche aus dem Privatrecht.

  • Prof. Dr. Phillip Hellwege, Universität Augsburg

01/2014
München, Berlin, Brüssel – Bayerische Rechtspolitik auf allen Ebenen

Kurz vor dem Jahreswechsel 2013 konnte in Berlin die neue Bundesregierung nach intensiven Koalitionsverhandlungen mit ihrer Arbeit beginnen. Der umfangreiche Koalitionsvertrag enthält auch dezidierte Ausführungen zur Rechtspolitik. Die kurz zuvor in München neu berufene Bayerische Staatsregierung hat sich ebenfalls wichtige rechtspolitische Ziele gesetzt. Bei alledem ist die europarechtliche Entwicklung in Brüssel zu beachten.

Mit diesen aktuellen Fragen befasst sich unser Referent, Herr Prof. Dr. Winfried Bausback, seit 10. Oktober 2013 neu berufener Staatsminister der Justiz in Bayern. Er wird über die rechtspolitische Agenda der kommenden Jahre sprechen und dabei in erster Linie die Umsetzung der in den Koalitionsvertrag aufgenommenen Vorhaben erörtern. Das gilt für die Reform der Unterbringung nach § 63 StGB ebenso wie für die im Zivilprozessrecht geplanten Änderungen, durch die eine Beschleunigung, insbesondere im Bauprozess, erreicht werden soll. Auch aus aktuellen Fällen, wie dem Bilderfund in Schwabing, ergibt sich rechtspolitischer Handlungsbedarf, zum Beispiel bei den Verjährungsregelungen.

Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Staatsminister Prof. Bausback kurz nach seinem AMtsantritt seinen ersten öffentlichen Auftritt in Augsburg nutzt, um zu diesen für alle Juristen wichtigen Themen vor der Juristischen Gesellschaft Augsburg stellen zu nehmen.

  • Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, Bayerischer Staatsminister der Justiz


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2013


11/2013
Aktuelle Forschung zum Sanktionenrecht an der Universität Augsburg

Erst jüngst hat der Fall „Mollath“ großes Aufsehen erregt und das Zusammenspiel von Strafrecht und Psychiatrie in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese hochaktuelle Problematik gehört zu den laufenden Forschungsvorhaben des Lehrstuhls von Prof. Kaspar. Der Referent wird in diesem Zusammenhang auch über die Themen und ersten Ergebnisse der seit 31.10.2013 laufenden Ringvorlesung „Verantwortung und Zurechnung im Spiegel von Strafrecht und Psychiatrie“ berichten, auf die unsere Mitglieder bereits gesondert hingewiesen worden sind.

Ein weiteres Forschungsprojekt befasst sich mit dem Kronzeugenparagraph § 46b StGB. Die 2009 eingeführte Norm wurde von Anfang an kontrovers diskutiert. Ihr Anwendungsbereich wurde jüngst deutlich eingeschränkt, indem man das Erfordernis der Konnexität von Kronzeugen- und Aufklärungstat einführte. Prof. Kaspar, der sich als Sachverständiger im Dezember 2012 bei einer öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages für eine wissensbasierte Kriminalpolitik ausgesprochen hatte, wird über die kriminologische Evaluation der Anwendungspraxis von § 46b StGB berichten, zu der auch die Augsburger Justiz maßgeblich beiträgt.

Die auch für die Rechtspraxis wichtigen Fragen werden von Prof. Dr. Johannes Kaspar kenntnisreich erläutert, der im Mai 2012 einen strafrechtlichen Lehrstuhl an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg übernommen hat.

  • Herr Prof. Dr. Johannes Kaspar, Universität Augsburg, Ordinarius für Straf-, Strafprozessrecht, Kriminologie und Sanktionenrecht

10/2013
Richter ohne Gesetz – Paralleljustiz im Straf- und Familienrecht

Fata Morgana oder schon gefährliche Wirklichkeit ? Einige bedrückende Berichte aus Berlin, Bremen oder Essen, aber auch aus anderen Regionen Deutschlands, geben Anlass, einer zunehmenden „Paralleljustiz“ außerhalb der Rechtsordnung besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Das Phänomen „Richter ohne Gesetz“ ist neben den bekannten Strukturen der organisierten Kriminalität vorwiegend in schlecht oder überhaupt nicht integrierten sozialen und kulturellen Milieus anzutreffen, meist verstärkt durch eine Schamkultur, welche die rechtsförmige Austragung von Konflikten als Schande begreift und den staatlichen Schutz Schwächerer als Einmischung in eigene Angelegenheiten missversteht oder generell ablehnt. Bei Straftaten werden Zeugen bedroht und Opfer zur Annahme von Ausgleichszahlungen und zum Schweigen genötigt. Im Familienrecht wird versucht, Konflikte ausschließlich intern zu „lösen“, wobei die Zuhilfenahme staatlicher Instanzen durch massiven Druck und Drohungen verhindert wird.

Der renommierte Zivilrechtslehrer und Islamwissenschaftler Prof. Rohe analysiert die vielfältigen Ursachen der rechtsstaatsfeindlichen Paralleljustiz und erläutert die notwendigen und zweckmäßigen Präventionsmaßnahmen. Dabei wird er auch über den Beschluss der Justizministerkonferenz vom Juni 2012 und die Initiativen der Justiz mit Unterstützung zahlreicher Organisationen für Integration und Opferschutz berichten. Wir dürfen uns auf einen anregenden Abend freuen.

  • Herr Prof. Dr. Mathias Rohe, Universität Erlangen-Nürnberg, Direktor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa

07/2013
Die Selbstanzeige – sachwidriges Privileg oder sachgerechte Besonderheit des Steuerrechts?

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns sehr, Sie in diesem Semester im Rahmen der Augsburger Steuergespräche zu einem zweiten Symposium in die Juristische
Fakultät der Universität Augsburg am Freitag, 12. Juli 2013, 17:00 Uhr, einladen zu dürfen.
In Zusammenarbeit mit der Juristischen Gesellschaft Augsburg ist es uns zu unserer großen Freude gelungen, mit RA Dr. Rainer
Spatscheck einen ausgewiesenen Praktiker aus dem Steuerrecht und Steuerstrafrecht zum Thema „Die Selbstanzeige – sachwidriges Privileg
oder sachgerechte Besonderheit des Steuerrechts?“ zu gewinnen. Das Podium der sich anschließenden Diskussionsrunde ist mit renommierten Vertretern aus Wissenschaft und Praxis besetzt:

  • Dr. Roland Jüptner, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern
  • Prof. Dr. Johannes Kaspar, Universität Augsburg
  • Dr. Martin Kemper, Richter am Finanzgericht München
  • RA Dr. Rainer Spatscheck, Fachanwalt für Steuerrecht und Strafrecht, München

 

 


07/2013
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

In seinem Vortrag wird Herr Dr. Ihrig die Rechtsnatur der Patientenverfügung und ihre Einbindung in das Konsultationsverfahren zwischen Betreuer bzw. Bevollmächtigtem einerseits und Arzt andererseits nach § 1901a BGB in den Mittelpunkt rücken und damit Fragen erörtern, die das Zivilrecht, Strafrecht und Medizinrecht gleichermaßen berühren. So haben die Antworten auf diese Fragen etwa Auswirkungen auf das Problem der Erteilung einer Patientenverfügung durch Minderjährige. Auch harmonieren § 1901a BGB und der neue § 630d Abs. 1 BGB in diesem Zusammenhang nicht.

  • Herr Notar Dr. Thomas Ihrig

06/2013
Praktische Konkordanz als Verfassungsprinzip. Eine Verteidigung

Das Prinzip der praktischen Konkordanz sieht sich in jüngerer Zeit heftigen Einwänden aus­ge­setzt. Ihm wurde vorgeworfen, es gehe an den gesellschaftlichen Realitäten vorbei und sei zur Lösung verfassungsrechtlicher Kollisionslagen ungeeignet. Diese grundsätzliche Kritik und die Erkenntnis, dass auch 50 Jahre nach seiner Einführung in den juristischen Diskurs noch keine inhaltliche und dogmatische Einordnung dieses Prinzips erfolgt ist, sollen zum An­­lass für eine entsprechende Aufarbeitung genommen werden. Gleichzeitig soll ein Vor­schlag zur behutsamen Weiterentwicklung dieses Verfassungsprinzips unterbreitet werden.

  • Dr. Marcus Schladebach

05/2013
Kommunale Selbstverwaltung und Globalisierung

Gegenstand des Vortrages sind Fragen zur Entörtlichung des kommunalen Aufgabenbereichs, welche sich durch die immer weiter fortschreitende internationale und europäische Einbettung des deutschen Rechtsordnung ergeben. Dr. Lorenzmeier wird Einschränkungen, aber auch Erweiterungen des grundgesetzlich von Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG vorgegebenen kommunalen Regelungsspielraums darstellen. Ein aktuelles Beispiel ist die Problematik von „Grab- oder Pflastersteinen aus Kinderarbeit“.

  • Dr. Stefan Lorenzmeier, Universität Augsburg

05/2013
Brauchen wir ein Anti-Doping-Gesetz ?

Doping macht schneller, ausdauernder und damit stärker. Das kann gerade im Hochleistungssport den entscheidenden Vorteil bringen. Im Fokus stehen vor allem Radfahrer, Leichtathleten und Schwimmer.  Die Meldungen der jüngeren Zeit ergeben ein globales Schreckensbild: Wie Hase und Igel stehen sich Produzenten immer neuer Schnellmacher, willfährige Unterstützer, manipulierte Sportler und hilflose Ermittler gegenüber. Dem großen Sieg folgt zeitversetzt das kleinlaute Geständnis.  Der Sportbetrieb ist teilweise bis hin zum Wettsyndikat  kriminell unterwandert.

Unsere Mitwirkenden, die als Juristen in ihrer jeweiligen Funktion intensiv mit der Materie vertraut sind, werden u.a. folgende Fragen erörtern:

– Gibt es Grenzen des Dopingverbots, z.B. durch einen Medikamentenpass?

– Reicht die Selbstkontrolle der Sportverbände?

– Funktioniert die Sportgerichtsbarkeit, insbesondere im Internationalen Vergleich?

– Wie kann der Staat das Anti-Doping-Kontrollsystem des Sports effektiv unterstützen?

– Braucht es ein Gesetz, das schon den Besitz geringer Mengen von Dopingmitteln unter Strafe stellt?

Die sport- und rechtspolitische Fragestellung berührt alle juristischen Berufe in gleicher Weise. Deshalb wird im Anschluss an die Diskussion auch um Fragen und Beiträge aus dem Auditorium gebeten.

Die Stadtsparkasse Augsburg hat für diese Veranstaltung wiederum den Kaiserhofsaal bereitgestellt und damit einen besonderen Rahmen geschaffen. Hierfür gilt unserer besonderer Dank.

  • Frau Staatsministerin Dr. Beate Merk, StMJV Bayern, München
  • Herr Dr. Clemens Prokop, Regensburg, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes,
  • Herr Prof. Dr. Christoph Vedder, Ordinarius u.a. für Sportrecht, Universität Augsburg
  • Herrn MinDirig. Prof. Dr. Frank Arloth, Abteilungsleiter Strafvollzug StMJV Bayern, München

04/2013
Die Finanzkrise und die Frage nach der Zukunft der Europäischen Union

wir freuen uns sehr, Sie auch in diesem Semester im Rahmen der Augsburger Steuergespräche zu einem Symposium in der Juristischen
Fakultät der Universität Augsburg am Freitag, 26.04.2013, einladen zu dürfen.
In Zusammenarbeit mit der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. ist es uns zu unserer großen Freude gelungen, mit BVerfRi a.D. Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio einen hervorragenden Referenten zum Thema „Die Finanzkrise – und die Frage nach der Zukunft der Europäischen Union“ zu gewinnen. Das Podium der sich anschließenden Diskussionsrunde ist mit renommierten Finanzexperten besetzt: Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, und Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler, ehemaliger Vizepräsident der Deutschen Bundesbank.

  • Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des BVerfG a.D. und Professor am Institut für Öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-
  • Wilhelms-Universität Bonn
  • Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayrischen Staatsministerium der Finanzen
  • Prof. Dr. Franz-Christoph Zeitler, ehemaliger Vizepräsident der Deutschen Bundesbank

03/2013
Kriminacht – Krimis auf dem Prüfstand der Juristen

Die Juristische Gesellschaft Augsburg e.V. erlaubt sich, zu ihrer ersten „Kriminacht“ herzlich einzuladen.

Das Thema Krimis auf dem Prüfstand der Juristen wird am Dienstag, dem 12. März 2013, 19.30 Uhr, an dem zeitweiligen „Tatort“ der Riegele BierManufaktur,  Augsburg, Frölichstr. 26 (Eingang zum Bierkeller unmittelbar vor der Pferseer Unterführung),  von sachverständigen Insidern ernst und heiter in Wort und Ton behandelt.

Bernhard Jaumann, Krimiautor, Träger des Deutschen Krimipreises 2009 und 2011, liest seinen Text „Hagen, Ebene 2“, und diskutiert  mit den „sachverständigen Zeugen“ Landgerichtspräsident Dr. Herbert Veh, Strafverteidiger Gerhard Decker, Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai und Kripochef Klaus Bayerl u.a. folgende Fragen:

Die hohe Popularität des Genres Krimi in Literatur und Film/TV,

Krimi zwischen Buchschrott und Hochliteratur,

Realität oder Realitätsflucht?

Verhältnis von Justiz und Krimiwelt,

Juristen, Kripobeamte und Gerichtsmediziner als Autoren,

Amüsante Begleiterscheinungen bei Produktion und  Konsum von Krimistoffen.

 

Das Auditorium ist zur Diskussion und zu eigenen Beiträgen herzlich eingeladen.

Der „mörderische Abend“ wird musikalisch umrahmt von der Rockformation „Fingerprints“, die Musik und Anekdoten rund um den  Rock`n`Roll präsentiert. Die Band besteht aus den Kripobeamten Klaus Bayerl, Rudi Birnbaum, Martin Hungbaur und Thomas Junker.

Für jeden Besucher ist eine Brotzeitplatte vorbereitet (im Unkostenbeitrag enthalten, siehe Rückantwort). Es werden verschiedene Fassbiere und nichtalkoholische Getränke angeboten (Selbstzahler).

 

Wir freuen uns auf einen anregenden Abend in einer besonderen Umgebung. Gäste unserer Mitglieder sind herzlich willkommen.


02/2013
Regeln für die Forschung am Menschen? – Zur Revision der Deklaration des Weltärztebundes von Helsinki

Deklarationen sind schon von ihrem Begriff her unverbindlich. Das gilt auch für die Deklaration des Weltärztebundes von Helsinki. Gleichwohl hat sie ungeahnte Wirkkraft entfaltet und wird von jeder Ärztin und jedem Arzt, der am Menschen medizinische Forschung betreibt, befolgt. Sie hat ihren hohen Geltungsanspruch aus der ihr innewohnenden Autorität gewonnen, weil in ihr über Kultur- und Ländergrenzen hinweg weltweit akzeptierte Grundsätze der bioethischen Grenzen medizinischer Forschung festgehalten sind. Zahlreiche dort entwickelte Grundsätze finden sich heute als selbstverständliche Regeln in den nationalen Rechtsvorschriften wieder (z.B. in §§ 40 ff. AMG).

Um ihren Geltungsanspruch zu erhalten, ist die Deklaration immer wieder revidiert worden. Derzeit wird erneut gefragt, ob es neuer Regeln für die Forschung am Menschen bedarf. Wie sollen die Patienten nach Abschluss der medizinischen Versuche behandelt werden? Was ist mit dem Einsatz von Placebo? Die Nutzung von Placebo ist einerseits zum wissenschaftlichen Nachweis des dagegen getesteten neuen Verfahrens wichtig, stellt aber andererseits eine Nicht-Behandlung dar, die den eigenen Patienten schädigen könnte. Müssen die Standards für die Forschungen in allen Ländern der Welt gleich sein, obwohl der Reichtum keineswegs gleich verteilt ist?

  • Dr. med. Dr. h. c. Otmar Kloiber, Generalsekretär des Weltärztebundes, Genf
  • Prof. Dr. Henning Rosenau, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht (IBGM) der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg

    Die Diskussion wird geleitet von
  • Prof. Dr. Wolfgang von Scheidt (I. Medizinische Klinik, Augsburg)
  • Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Augsburg

02/2013
Symposium mit der Juristischen Fakultät:
„Die gesamte Strafrechtswissenschaft in einer globalen Welt - Prof. Dr. Joachim Herrmann 80 Jahre“

Die juristische Fakultät,
das Institut für die gesamten Strafrechtswissenschaften
und die Juristische Gesellschaft Augsburg e.V.

laden ganz herzlich ein zum Symposium:

„Die gesamte Strafrechtswissenschaft in einer globalen Welt „

 

  • Prof. Dr. Joachim Herrmann, LL.M.
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Morikazu Taguchi, Waseda Universität, Tokyo
  • Prof. Dr. Katsuyoshi Kato, Meijo Universität, Nagoya
  • Prof. Dr. Johannes Kaspar, Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Nikolaus Bosch, Universität Bayreuth

01/2013
Die Gewährleistung von Sicherheit in Gerichtsgebäuden im Spannungsfeld von Datenschutz, Gerichtsöffentlichkeit und Persönnlichkeitsrecht
  • Frau Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts


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2012


11/2012
Das Schöffensystem im Rechtsvergleich: Neuerungen in Japan – Die alte Jury in den USA – Praxiserfahrungen in Deutschland

„Das Leben des Rechts ist ein Kampf – ein Kampf der Völker, der Staatsmacht, der Klassen und Individuen.“ (Rudolf v. Jhering). Solch ein Kampf zwischen Staatsmacht und Individuum wird tagtäglich ausgetragen: in unseren Strafgerichtssälen. Dabei dreht sich der Kampf zumeist weniger um das Recht als um die Wahrheit. Wie aber soll die Feststellung der Wirklichkeit gelingen ? Verschiedene Rechtsordnungen geben darauf verschiedene Antworten. Ein beliebtes Element ist die Einbindung von Laienrichtern in den Prozess der Wahrheitsfindung. Nicht von der déformation professionnelle tangiert scheinen sie als neutrale Vertreter des Volkes ein besonders guter Garant für richtige Entscheidungen zu sein – ein besserer Garant als die Berufsrichter ?

  • Prof. Dr. Katsuyoshi Kato, Meijo Universität Nagoya (Japan)
  • Prof. Dr. Joachim Herrmann, Universität Augsburg
  • VorsRiLG a.D. Joachim Rahlf, Augsburg
  • RA Gerhard Decker, Augsburg
  • unter Leitung von Prof. Dr. Henning Rosenau, Universität Augsburg

10/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Unbeschränkbare Befugnis - beschränkbares Recht ? - Schlaglichter auf § 137 BGB"
  • Prof. Dr. Olaf Muthorst (Juniorprofessor für Bürgerliches Recht mit Zivilprozessrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg)

§ 137 BGB versagt einer rechtsgeschäftlichen Verfügungsbeschränkung die Wirksamkeit im Verhältnis zu Dritten. Allerdings sind weitrechende Ausnahmen anerkannt: Die Abtretbarkeit einer Forderung kann vertraglich ausgeschlossen werden (§ 399, 2. Fall BGB), die Übertragung eines Wohnungseigentums kann unter Zustimmungsvorbehalt stehen ( § 12 WEG), eine Verfügung kann (umstrittenerweise) auflösende Bedingung sein. Immer wieder werden diese Ausnahmen als „Inhaltsbestimmungen“ des betroffenen Rechts erklärt. Diese – praktische relevante – These soll kritisch beleuchtet werden.


07/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Studienbeiträge und Staatshaushalt" - Bestehen sie unabhängig voneinander ?"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier 

07/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Eine inhaltliche Analyse der Verständigung im deutschen Strafverfahren aus dem Blickwinkel eines Außenstehenden"
  • Prof. Dr. Norio Tsujimoto (Prof. für Straf- und Strafprozessrecht an der Kinki-Universität Osaka, z.Zt. Gastprofessor am Institut für Strafrecht)

07/2012
Fußball im und als Fernsehen - Juristische und andere Bemerkungen

Die Sportberichterstattung ist ein elementarer Bestandteil des Medienangebots und gehört damit zur „Grundversorgung“ in den klassischen Medien Fernsehen und Rundfunk. Das Interesse am Fußball dominiert, natürlich auch in der stolzen Bundesligastadt Augsburg.

Hier stellen sich interessante Rechtsfragen:
– Wie verhält sich die Dominanz des Fußballs zum Gebot der Programmvielfalt ?
– Gerät die Fußballberichterstattung in das Visier des Kartellrechts ?
– Kann die Rechts- und Regelbildung durch Fernsehbilder erfolgen ?
– Wird das Fernsehen zum Ethikbeauftragten des Sports ?

Diese und andere Probleme erörtert Herr Prof. Dr. Udo Steiner, der als exzellenter Verfassungsrichter und als Jurist mit herausragendem Sachverstand auf vielen Rechtsgebieten gilt. Er zählt überdies zu den führenden Sportrechtsexperten Deutschlands und nimmt hier wichtige Aufgaben wahr, u.a. als Vorsitzender des Ständigen Schiedsgerichts der deutschen Fußball-Bundesligen und der Anti-Dopingkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie als Mitglied des Deutschen Sportschiedsgerichts.

Für die Mitglieder und Gäste unserer Gesellschaft ergibt sich die spezielle Gelegenheit, nähere Einzelheiten über die Thematik zu erfahren und mit dem Referenten in ein Fachgespräch einzutreten. Dies wird zusätzlich erleichtert durch die persönliche Begegnung mit prominenten Gästen, die wir an diesem besonderen Abend begrüßen dürfen:

Frau Maike Bremer, München, Senior Director der Sportrechteagentur von ARD und ZDF;

Herr Dr. jur. Felix Brych, München, in seiner Eigenschaft als Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter

Es freut uns ganz besonders, dass wir diese Veranstaltung in dem anregenden Ambiente der SGL-Arena abhalten können und damit in dem für Augsburg wichtigen Zentrum des Fußballsports zu Gast sind.

Deshalb steht am Anfang des Abends auch eine Besichtigung der SGL-Arena, begleitet von Mitarbeitern der Geschäftsstelle des Bundesligaclubs FC Augsburg. Gezeigt werden sowohl der Außenbereich (Stadionumlauf, Zuschauerbereich) als auch der Innenbereich des Stadions (Spielerkabine, Pressebereich, Mixed Zone, Business Bereich).


07/2012
"Der 'Meisterzwang' - Instrument eines modernen Gefahrenabwehrrechts oder berufsständisches Relikt ?"

Wer in Deutschland ein zulassungspflichtiges Handwerk selbstständig und im stehenden Gewerbe ausüben will, bedarf hierfür grundsätzlich einer Eintragung in die Handwerksrolle (§ 1 Abs. 1 S. 1 HwO). Eingetragen wird nur, wer den sog. Großen Befähigungsnachweis erbringt. Zwar wird der gesetzliche Regelfall eines Meistertitels zwischenzeitlich durch Ausnahmetatbestände etwas aufgelockert. Die Eintragungspraxis der Handwerkskammern ist jedoch weiterhin restriktiv und erschwert den Berufszugang von Nicht-Handwerksmeistern erheblich.

Seit der Handwerksnovelle 2004 wird dieses präventive Verbot mit Erlaubnisvorbehalt als Instrument der Gefahrenabwehr und der Ausbildungssicherung gerechtfertigt. Tatsächlich hat der Reformgesetzgeber für kein einziges der zulassungspflichtigen Handwerke eine besondere Gefahrengeneigtheit oder eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung begründet.

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der vorgebliche Paradigmenwechsel von einem Standesrecht zum modernen Gefahrenabwehrrecht als schlichter Etikettenwechsel – an zahlreichen Sollbruchstellen schimmert weiterhin der berufsständische Charakter der Handwerksordnung durch.

Neben Deutschland kennt in der EU inzwischen nur noch Luxemburg eine vergleichbar hohe Berufszulassungsschranke. Die positiven Evaluationen der niederländischen (1996) und österreichischen (2002) Reformen des Handwerksrechts zeigen, dass das deutsche Handwerk durch eine Liberalisierung des Berufszugangs nur gewinnen kann.

  • RA Dr. Simon Bulla

07/2012
100 Jahre Erbschaftsteuer – nicht nur eine Erfolgsgeschichte
  • Hermann Viskorf, VizePräs des BFH, München

mit Diskussionsbeiträgen von

  • Privatdozent Dr. Hagen Kobor, RiFG München
  • RA/StB Ulrich Derlien, Augsburg
  • Dr. Roland Jüptner, Präsident des Bayerischen Landesamts für Steuern; München

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "ACTA und das Europarecht"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier (Augsburg)

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "UN-Kaufrecht oder Gemeinsames Europäisches Kaufrecht ?"
  • Prof. Dr. Phillip Hellwege (Augsburg)

05/2012
Energiewandel und Liberalisierung des Energiemarktes – Chancen und Risiken aus unternehmerischer und rechtlicher Sicht

Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger für rund 500.000 Kunden in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig. LEW beschäftigt mehr als 1.700 Mitarbeiter, ist mit 35 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG gehört zur RWE-Gruppe.

  • Dr. Markus Litpher, Kaufmännisches Vorstandsmitglied der Lechwerka AG
  • Dr. Stefan Richter, Prokurist der Lechwerka AG, Bereichsleiter Recht, Revision, Versicherung, Mandatsbetreuung/Beteiligungen, Compliance

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Eigentum - Guter Glaube - Verkehrsschutz. Fragen zu einem tradierten Rechtsinstitut"
  • Dr. Peter Kreutz (Augsburg)

03/2012
„Die Ermittlung“ von Peter Weiss

Vorstellung des Theaters Augsburg im ehemaligen Schwurgerichtssaal des Jusitzgebäudes Augsburg.

„Die Ermittlung“ von Peter Weiss.

Nachgespräch mit LG-Präs. Dr. Herbert Veh, Augsburg, Dramaturg Roland Marzinowski und mehreren Schauspielern.



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2011


11/2011
Datenschutz im Internet und Rechtsfragen bei der Internetnutzung

Das Internet als allgegenwärtiges Medium beherrscht nicht nur die private Kommunikation, sondern auch den beruflichen Alltag der juristischen Berufe. Deshalb ist eine Bestandsaufnahme der rechtlichen Bedingungen für alle Mitglieder der Juristischen Gesellschaft von großer Bedeutung. Hier lassen sich Offline-Recht, Online-Recht und Telekommunikationsrecht nebeneinander stellen, die sich aber in mehrfacher Hinsicht überschneiden. Im Mittelpunkt steht dabei das Anbieter-Nutzer-Verhältnis. Für die Verwendung von Daten sind enge Grenzen gesetzt. Die Schilderung der Grundsütze wird plausibel durch Fälle aus der Praxis. Dabei werden die einschlägigen Merkmale und Begriffe erläutert und Anwendungshilfen vermittelt. In allen Fällen wird der Bezug zu den Anwendungsfragen für die juristischen Berufe im Blickfeld behalten.

Für die praxisnahe Darstellung der Rechtsprobleme konnten wir Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Michael Schmidl, München, gewinnen, der seit diesem Jahr die Honorarprofessur für Zivilrecht, Informationstechnologie-, Telekommunkations- und Medienrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg wahrnimmt. Der Referent hat seine juristische Ausbildung an den Universitäten Bayreuth und München absolviert und dort auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter fungiert. Ab dem Jahr 2000 ist er als Rechtsanwalt in überregional ausgerichteten Wirtschaftskanzleien tätig, seit 2007 als Partner bei Baker & McKenzie in München. Die umfangreichen Veröffentlichungen des Referenten behandeln vielfältige zivilrechtliche Fragen des Rechts der Informationstechnologie.


10/2011
Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit – Hat der 11. September 2001 das deutsche Verfassungsrecht verändert?

Am 11. September vor zehn Jahren steuerten Terroristen Passagiermaschinen in das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Dieses Ereignis veränderte die Welt und löste viele Fragen aus. Dabei stehen die richtigen Antworten auf die Abwehr von Terror und Gewalt im Vordergrund. Sie werden von Warnungen vor dem Überwachungsstaat und dem Abbau bürgerlicher Rechte begleitet. Die abstrakten Großbegriffe Freiheit und Sicherheit sind die Leitlinien für die Lösung konkreter Fragestellungen bei der Bestimmung des Instrumentariums zur Verhinderung oder Aufklärung rechtswidriger Handlungen.

Mit diesen gewichtigen Problemen befasst sich unser Referent, Herr Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Karlsruhe, seit 2008 Vorsitzender des Zweiten Senats und seit 2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Er leitet das höchste deutsche Gericht mit sicherer Hand und hat das Profil dieses Verfassungsorgans im kollegialen Zusammenwirken mit den übrigen Richtern auf höchster fachlicher Ebene überzeugend weiterentwickelt. Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass Herr Prof. Voßkuhle in relativ kurzem Abstand zu seinem Amtsantritt zu dieser wichtigen Fragestellung vor der Juristischen Gesellschaft Augsburg Stellung nimmt.

Für unseren Referenten ist es nahezu ein Heimspiel, da er eine entscheidende Phase seiner brillanten Karriere im Rahmen der Habilitation bei Herrn Prof. Dr. Reiner Schmidt in Augsburg verbracht hat. So ist es als glückliches Zusammentreffen zu werten, dass der Vortrag von Herrn Prof. Voßkuhle exakt 40 Jahre nach dem 18.10.1971 stattfindet, dem Tag der Eröffnung der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg.

  • Herr Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe

07/2011
Neuere Entwicklungen im Steuerverfassungsrecht
  • Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff, Richter des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe

07/2011
Die immerwährende Reform der Juristenausbildung – Versuch einer Bestandsaufnahme

Wie schon im Titel der Vortragsveranstaltung zum Ausdruck kommt, ist die Gestaltung der Juristenausbildung eine dauerhafte Aufgabe. So hat sich die Justizministerkonferenz zuletzt im März 2011 mit der Frage befasst, wie weit die Reformvorgaben des Gesetzes vom 11. Juli 2002 umgesetzt worden sind. Daneben läuft seit geraumer Zeit die Diskussion, die Juristenausbildung in eine Bachelor-Master-Struktur zu überführen. Weitere Wünsche zur Ausbildungsreform werden von den Berufsverbänden, insbesondere der Anwaltschaft, geäußert, die eine noch weitergehende Berufsorientierung der juristischen Ausbildung verlangen.

Für die Beantwortung dieser Fragen gibt es keinen besseren Referenten als Herrn Dr. Heino Schöbel, der über zwei Jahrzehnte als Leiter des Landesjustizprüfungsamts das bewährte Niveau der Juristenausbildung in Bayern, aber auch in der gesamten Bundesrepublik, durch seine hohe Sachkunde und sein ausgeprägtes Engagement gewährleistet hat.

Bei der Begegnung in unserer Juristischen Gesellschaft ergibt sich gleichzeitig die Gelegenheit, Herrn Dr. Schöbel für seinen besonderen Einsatz zu danken und über die künftigen Perspektiven der Juristenausbildung nachzudenken. Der Vortrag verspricht nicht nur eine sachkundige Darstellung, sondern auch ein besonderes rhetorisches Erlebnis.

  • Herr Ministerialdirigent a. D. Dr. h. c. Heino Schöbel, langjähriger Leiter des Landesjustizprüfungsamts in München

06/2011
Medienvielfalt und öffentlich–rechtlicher Auftrag - Ist die Pressefreiheit in Gefahr?

Die Erhaltung der Medienvielfalt ist nach allgemeiner Meinung eine elementare Voraussetzung für unsere Gesellschaft. Dabei spielen die klassischen Mediensektoren Presse und Rundfunk eine entscheidende Rolle. Zu beobachten und gegebenenfalls zu regulieren sind dabei nicht nur Entwicklungen im jeweiligen Segment, sondern auch gegenseitige Überschneidungen, die durch neuere technische Gegebenheiten im Internet zu beobachten sind.

Besondere Beachtung verdient der Umstand, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Vorzug haben, auf die Beiträge der Gebührenzahler zurückzugreifen. In diesem Zusammenhang stellt sich die wichtige Frage, ob der öffentlich-rechtliche Programmauftrag auch die Verbreitung von Sendeinhalten im digitalen Netz in unbeschränktem Umfang rechtfertigt.

Diese und andere Fragen erörtert Herr Prof. Dr. Christoph Degenhart, der sich mit dieser Problematik wissenschaftlich intensiv auseinandergesetzt hat. Für die Mitglieder unserer Gesellschaft ergibt sich die besondere Gelegenheit, nähere Einzelheiten über die neueste Entwicklung zu erfahren und mit dem Referenten in ein Fachgespräch einzutreten.

Wir sind besonders dankbar, dass wir die Veranstaltung in den Räumen der Mediengruppe Presse-Druck Augsburg abhalten können und in einem wichtigen Zentrum der modernen Kommunikation unmittelbar zu Gast sind.

  • Herr Prof. Dr. Christoph Degenhart, Universität Leipzig, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Institut für Rundfunkrecht

02/2011
Wahlsystem zwischen Recht und Mathematik

Nur noch knapp fünf Monate bleiben dem Bundesgesetzgeber, um das Wahlrecht neu zu regeln. Dies verlangt eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Juli 2008, mit der das Auftreten sogenannter negativer Stimmgewichte für verfassungswidrig erklärt wurde. Trotz der Kürze der verbleibenden Zeit und trotz der besonderen legitimierenden und integrierenden Bedeutung der Bundestagswahl ist eine öffentliche Diskussion über die anstehende Novellierung des Wahlrechts noch nicht entbrannt. Immerhin werden in der Fachwelt verschiedene Alternativen diskutiert. Im Vortrag stellen die Referenten die mathematischen Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen vor, die die grundsätzliche gesetzgeberische Gestaltungsfreiheit determinieren, erläutern deren wechselseitige Abhängigkeit und befürworten mit dem Vorschlag für eine schonenden Verbindung von Personen- und Verhältniswahl einen recht radikalen Wandel des Wahlsystems.

Beide Referenten sind als ordentliche Professoren an der Universität Augsburg tätig. Ihr Sachverstand ist national wie international gefragt. Herr Professor Dr. Friedrich Pukelsheim ist Inhaber des Lehrstuhls für Stochastik und ihre Anwendungen in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Herr Professor Dr. Matthias Rossi hat an der Juristischen Fakultät den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht sowie Gesetzgebungslehre inne.

  • Prof. Dr. Friedrich Pukelsheim, Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Matthias Rossi, Universität Augsburg


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2010


11/2010
Hat das Schöffengericht eine Zukunft?

    Prof. Dr. Arnd Koch, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

07/2010
Wann ist der Embryo ein Mensch? – Rechtsfragen am Beginn menschlichen Lebens

    Prof. Dr. Henning Rosenau, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Augsburg

05/2010
Compliance in der juristischen Praxis

    Prof. Dr. Thomas Rotsch, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    Prof. Dr. Peter Kindler, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    RA Dr. Oliver Sahan, Hamburg

04/2010
Die Patientenverfügung in der medizinischen und juristischen Praxis

    [Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg]

    Notar Dr. Andreas Albrecht, Regensburg
    Oberarzt Dr. Eckhard Eichner, Zentralklinikum Augsburg

01/2010
Die Augsburger Justiz im Dritten Reich

    [Mit dem Stadtarchiv der Stadt Augsburg]

    Dr. Andreas Toppe, Zeithistoriker am Institut für Zeitgeschichte, München

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2009


11/2009
Mobbing im Arbeitsrecht

    Prof. Dr. Martina Benecke, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

10/2009
Buchpräsentation zur Augsburger Stadtrechtsgeschichte

    [In der Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg]

    Prof. Dr. Rolf Kießling, vormaliger Inh. des Lehrstuhls für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg
    Prof. Dr. Christoph Becker, Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg

06/2009
Law-Made in Germany – Exportschlager Deutsches Recht

    RA Axel C. Filges, Hamburg, Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer, Berlin

05/2009
Das Jugoslawien-Tribunal zwischen Vereinten Nationen und Internationalem Strafrecht

    Dr. Christian Rohde, Senior Legal Officer beim Jugoslawien-Tribunal, Den Haag

03/2009
Brecht und Recht – Zivilrechtliches in Brechts Oper `Mahagonny´

    [Im Foyer des Theaters Augsburg]

    Rechtsanwalt Ulrich Fischer, Frankfurt a. M.
    mit Songs, gesungen von Kerstin Descher und Roman Peyer

01/2009
20 Jahre Juristische Gesellschaft Augsburg – „Die Zukunft der Bayerischen Verfassung – Betrachtungen aus der Sicht des Präsidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs“

    [Im Kaiserhofsaal der Stadtsparkasse Augsburg]

    Dr. Karl Huber, Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, München

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2008


12/2008
Das neue GmbH-Recht und die weitere Entwicklung des Europäischen Gesellschaftsrechts

    Prof. Dr. Günther H. Roth, Universität Innsbruck

11/2008
Augsburg und die Welt – Die internationalen Wissenschaftskontakte der Juristischen Fakultät

    Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Volker Behr

    • Prof. Dr. Beate Gsell
    • Prof. Dr. Christoph Becker
    • Prof. Dr. Michael Kort
    • Prof. Dr. Thomas M. J. Möllers
    • Prof. Dr. Henning Rosenau, jeweils Juristische Fakultät der Universität Augsburg

10/2008
Rechtsberatung im Fokus der Wettbewerbsgesellschaft

    Prof. Dr. Rolf Stürner, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

10/2008
Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Schwaben und Augsburg nach 1933

    [Mit dem Stadtarchiv Augsburg]
    Szenische Lesung im Foyer des Theaters Augsburg mit dem Autor des 2006 erschienen Buches, Dr. Reinhard Weber

07/2008
Amstetten und die Behandlung spektakulärer Kriminalfälle in den Medien

    Gisela Friedrichsen, Gerichtsreporterin des SPIEGEL

04/2008
Das Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts (ErbStRG)

    Dr. Roland Jüptner, Richter am Bundesfinanzhof, München

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2007


11/2007
Der Europäische Mahnbescheid

    Prof. Dr. Beate Gsell, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

06/2007
Verfolgung der Korruption als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

    Dr. Christoph Strötz, Generalstaatsanwalt, München

05/2007
Zu Gast bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV Schwaben in Augsburg)

    Karl-Heinz Schneider, Vorstandsvorsitzender der DRV Schwaben, Augsburg

03/2007
Entwicklungen des Augsburger Stadtrechts

    [Im Stadtarchiv Augsburg]
    Prof. Dr. Christoph Becker, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

02/2007
Das gegenwärtige Rechtssystem der Volksrepublik China

    Prof. Dr. Mi Jian, Direktor des Chinesisch-Deutschen Instituts für Rechtswissenschaft der Chinesischen Universität für Politik und Rechtswissenschaft Beijing

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2006


11/2006
Europäisierung im Strafrecht – Vom Schutz finanzieller Interessen der EG zu einem gemeineuropäischen Strafgesetzbuch

    Prof. Dr. Henning Rosenau, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

10/2006
Finanzrechtsschutz im „Dreiecksverhältnis“ Bundesfinanzhof, Bundesverfassungsgericht und Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften

    Dr. h. c. Wolfgang Spindler, Präsident des Bundesfinanzhofs, München

09/2006
Rechtsstaat oder Richterstaat? Methodenfragen als Verfassungsfragen

    Prof. Dr. Dres. h. c. Bernd Rüthers, Universität Konstanz

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2005


12/2005
Mythos und Realität des Strafschadensersatzes in Deutschland

    Prof. Dr. Volker Behr, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

11/2005
Der Umgang mit psychisch kranken Rechtsbrechern

    [Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg]
    Prof. Dr. Norbert Nedopil, LMU München

10/2005
3. Schwäbisches Rechtsforum: „Standortfaktor Arbeits- und Gesellschaftsrecht

    [Mit der IHK Schwaben]

    • Dr. Beate Merk, Staatsministerin der Justiz, München
    • Harald Schliemann, Justizminister des Freistaats Thüringen, Erfurt
    • Moderation Notar Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Augsburg

06/2005
Gestaltungsfreiheit und Inhaltskontrolle bei Eheverträgen

    Dr. Meo-Micaela Hahne, Vorsitzende Richterin am BGH, Karlsruhe

04/2005
Das neue Antidiskriminierungsgesetz

    MinR Dr. Paul Heinrichsmeier, Bay. Staatsministerium der Justiz, München
    Prof. Dr. Thomas Möllers, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

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2004


11/2004
Wie sieht die Zukunft der Justiz aus? Fragen zur Justizreform

    Dr. Beate Merk, MdL, Staatsministerin der Justiz, München

09/2004
2. Schwäbisches Rechtsforum „Wohin steuert die Europäische Union – Die EU-Verfassung und ihre Auswirkungen auf den Deutschen Rechtsstaat

    [Mit der IHK Schwaben]

    • Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments, Straßburg/Brüssel
    • mit Statements u.a. von Prof. Dr. Reiner Schmidt, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

06/2004
Justizausbildungsreform – Was können wir von den künftigen Juristen erwarten

    MinDgt Dr. h. c. Heino Schöbel, Leiter des Landesjustizprüfungsamts, München
    Prof. Dr. Jörg Neuner, Studiendekan der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg
    RA Dr. Eckhard Müller, Vizepräsident der RAK München

03/2004
Die neuen Grenzen des Ehevertrages

    Podiumsdiskussion mit

    • Prof. Dr. Dieter Schwab, Universität Regensburg
    • RA Dr. Ludwig Bergschneider, München
    • Dr. Peter Gerhardt, Vors. Richter am OLG München
    • Notar Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Augsburg

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2003


11/2003
Gemeinsame Zukunft und gemeinsame Verfassungswerte in Europa

    Prof. Dr. Irina Lipowicz, Polnische Botschafterin in Österreich, Wien

09/2003
1. Schwäbisches Rechtsform: „Die Rechtsprechung – ein Spiegel der Gesellschaft?

    [Mit der IHK Schwaben]
    Prof. Dr. Günter Hirsch, Präsident des BGH, Karlsruhe

06/2003
Public Private Partnership – Grundzüge eines zu entwickelnden Verwaltungskooperationsrechts

    Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert, Humboldt-Universität, Berlin

01/2003
Doping im internationalen Sportrecht

    Prof. Dr. Christoph Vedder, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

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2002


10/2002
Stammzellforschung und Gentechnologie: Ist die moderne Medizin verantwortbar?

    [Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg]
    Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, Augsburg; Prof. Dr. Klaus Tanner, Halle-Wittenberg

07/2002
Grundzüge der neueren Rechtsprechung des EuGH – Organisation und Arbeitsweise des Gerichtshofs unter besonderer Berücksichtigung der Funktion des Generalanwalts

    Prof. Siegbert Alber, Generalanwalt beim EuGH, Luxemburg

06/2002
Schutz der Menschenrechte durch das Völkerstrafrecht?

    [Im neuen Strafjustizzentrum]
    Privatdozent Dr. Kai Ambos, Max-Planck-Institut, Freiburg/Br.

04/2002
Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt

    [In der Kresslesmühle]
    Kabarettist Werner Koczwara

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2001


11/2001
Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems

    Dr. Manfred Weiß, MdL, Staatsminister der Justiz, München

10/2001
Die europäische Grundrechtscharta – Über das Entstehen einer Verfassung der EU

    Wolfgang Dix, Vortragender Legationsrat 1. Klasse, Auswärtiges Amt, Bonn

07/2001
Der Sonnenwirt, Kohlhaas und andere Fälle – aus literarischer Sicht

    Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann, Universität Augsburg

05/2001
Die geplante Schuldrechtsmodernisierung

    Prof. Dr. Stephan Lorenz, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

03/2001
Vorstellung des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz

    Christoph Himmighoffen, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz, Augsburg

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2000


11/2000
Die richterliche Unabhängigkeit und ihre Schranken

    Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe

07/2000
Das Ziel der Europäischen Integration

    Prof. Dr. Armin v. Bogdandy, Universität Frankfurt a.M.

06/2000
Justizreform – Ende des Rechtsstaats?

    Prof. Dr. Hanns Prütting, Universität Köln
    Dr. Karl Huber, OLG-VizePräs., München
    RA Dr. Jürgen F. Ernst, Präsident der RAK München

05/2000
Die subjektive Rechtsstellung des Unionsbürgers nach Amsterdam

    Prof. Dr. Norbert Reich, Universität Bremen

03/2000
Verfügungen für Krankheit und Alter in der juristischen und medizinischen Praxis

    [Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg]

    • Prof. Dr. Günter Schlimok, Zentralklinikum Augsburg
    • Notar Prof. Dr. Hans-Ulrich Jerschke, Augsburg
    • Prof. Dr. Martin Wienbeck, Zentralklinikum Augsburg
    • Oberarzt Dr. Johannes Weiß-Brummer, Bezirkskrankenhaus Augsburg
    • RiAG Hartmut Wätzel, Augsburg
    • Dipl.-Soz.-Päd. Monika Kohler, Augsburg

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1999


10/1999
Die Phantasie des Juristen

    Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Medicus, LMU München

06/1999
Die Rolle des Rechts im Rahmen der Europäischen Integration

    Prof. Dr. Thomas Möllers, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

03/1999
Leiden am Recht. Franz Kafka, Dichter und Jurist.

    Prof. Dr. Jörg Tenckhoff, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

01/1999
Hände weg von deutschen Subventionen? Zur Europäischen Beihilfenaufsicht

    RA Dr. Christian Kuntze, München

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1998


11/1998
10 Jahre Juristische Gesellschaft Augsburg – „Wiedervereinigung, Gerechtigkeit und Rechtsstaat“

    [Im Kaiserhofsaal der Stadtsparkasse Augsburg]
    Prof. Dr. Horst Hagen, Vizepräsident des BGH, Karlsruhe

06/1998
Der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften und die nationalen Gerichtsbarkeiten

    Prof. Dr. Günter Hirsch, Richter am EuGH, Luxemburg

05/1998
Opferschutz im Strafverfahren – ein Widerspruch?

    Staatssekretär Bernd Kränzle, StMJ, München

02/1998
Was tun, wenn der Euro kommt?

    [Mit der IHK Schwaben und der Vertretung der Europäischen Kommission in München]
    Dr. jur. Arwed Max von Poser, Bayerische Landesbank

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1997


10/1997
Forensische Aspekte der genomischen Analyse

    Prof. Dr. med. Wolfgang Keil, LMU München

07/1997
Steht unsere Justiz vor dem Kollaps? – Justizentlastung und Bürgerrechte

    Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Bundesminister der Justiz, Bonn

05/1997
Bekämpfung der Korruption

    Hermann Froschauer, Generalstaatsanwalt, München

04/1997
Reform der Juristenausbildung

  • Prof. Dr. Herbert Buchner, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
  • MinDgt Heino Schöbel, Leiter des Landesjustizprüfungsamtes, München
  • IHK-Syndikus Bernhard Sperr, München
  • RAuN Dr. Ulrich Stobbe, Hannover, DAV

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1996


11/1996
Darf die Presse wirklich alles?

    Dr. Erich Steffen, Vors. Richter am BGH a.D., Karlsruhe

07/1996
Justizentlastung – ein unlösbares Problem?

    Prof. Dr. Frédérique Ferrand, Universität Lyon
    RA Dr. Jürgen F. Ernst, Präsident der RAK München

05/1996
Aus der praktischen Arbeit einer Ethik-Kommission

    Prof. Dr. Karl Lackner, Heidelberg

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1995


11/1995
Der O. J. Simpson-Prozeß

    Prof. Dr. Joachim Herrmann, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

07/1995
Juristen sind gar nicht so … Beiträge zu Literatur und Recht

    [Im Hof des Kolpinghauses]
    Autorenlesung mit Prof. Herbert Rosendorfer, OLG Naumburg, und Prof. Dr. Bernhard Schlink, Humboldt-Universität, Berlin

05/1995
Anmerkungen zur Steuervereinfachung

    Prof. Dr. Klaus Offerhaus, Präsident des BFH, München, und Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg

02/1995
Heinrich Heine und die Juristerei

    Rechtsanwalt Dr. Stefan Söhn, Augsburg
    mit Heine-Zitaten, gelesen von Arno Bergler

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1994


07/1994
Verhandeln – Die vergessene Juristenkunst?

    [Im Garten der Gaststätte Drei Königinnen, Augsburg]
    Prof. Dr. Fritjof Haft, Tübingen

06/1994
Beschleunigung von Verwaltungsverfahren

    Regierungspräsident Dr. Helmut Weidelener, Dresden

03/1994
Das neue Betreuungsrecht

    [Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg]

    • MinR Dr. Bernhard Knittel, StMJ, München
    • Dr. Lothar Lindstedt, Stadt Augsburg
    • Dr. Johann Popp, AG Dillingen
    • Oberarzt Dr. J. Weiß-Brummer, Augsburg

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1993


12/1993
Mediation in der Ehescheidung

    RAin Dr. Gisela Mähler, München

11/1993
Außergerichtliche Streitbeilegung

    MinR Prof. Dr. Dieter Strempel, BMJ, Bonn

10/1993
„Zwischen privatem Strafvollzug und schwarzen Sheriffs – Möglichkeiten und Grenzen der Privatisierung von Staatsaufgaben“

    Prof. Dr. G. F. Schuppert, Humboldt-Universität, Berlin

04/1993
„Maastricht – ein Staatsstreich?“

    Prof. Dr. Peter M. Huber, Universität Jena

03/1993
„Justitia mit einem Augenzwinkern“

    Prof. Dr. Rudolf Gerhardt, Universität Mainz

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1992


12/1992
„Aktuelle Fragen der Rechtspolitik“

    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz, Bonn

11/1992
„Regierungskriminalität“

    Prof. Dr. Joachim Herrmann, Juristische Fakultät der Universität Augsburg

10/1992
„Vom Umgang mit den Stasi-Akten“

    Dir. Dr. Hansjörg Geiger, „Gauck-Behörde“, Berlin

03/1992
„Ludwig Thoma und die Justiz“

    RA Dr. Otto Gritschneder, München

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1991


12/1991
„Der Aufbau der Justiz im Freistaat Sachsen“

    Steffen Heitmann, Staatsminister der Justiz des Freistaates Sachsen, Dresden

09/1991
„Die Deregulierung der Rechtsberatung“

    Prof. Dr. Jürgen Basedow, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    Heinz Greiffenberger, Unternehmer, Augsburg
    Notar Dr. Hans-Ulrich Jerschke und
    RA Gottfried Wörner, Augsburg

03/1991
„Opera Jura – Zivilrechtliche Betrachtungen zu Operntexten“

    Prof. Dr. Harm Peter Westermann, Universität Tübingen
    mit Arien, gesungen von Andrea Frey, Markus Hauser und Michael Howard

01/1991
„Braucht Deutschland eine neue Verfassung?“

    Prof. Dr. Josef Isensee, Universität Bonn

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1990


12/1990
„Aspekte der Rechtsangleichung im Einigungsvertrag“

    MinDir. Dr. Walter Rolland, BMJ, Bonn

11/1990
„Altlasten“

    MinDgt Dr. Dieter Engelhard, StMLU
    Dr. Angelika Beyerle, Stadt München
    Dr. Alois Betz, Stadt Augsburg

07/1990
„Die Eigentumsordnung der DDR – Fakten und Perspektiven“

    Dr. sc. jur. Hannelore Abels, Karl-Marx-Universität, Leipzig

04/1990
Mit der Medizinischen Gesellschaft Augsburg: „Arzthaftpflichtrecht“

    MinDgt Dr. Günter Hirsch, Augsburg/München
    OLG-Präs. Karlmann Geiß, Stuttgart
    Prof. Dr. med. Wolfgang Spann, LMU München

02/1990
Karl May – Ein Straffälliger als Dichter

    Prof. Dr. Claus Roxin, LMU München

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1989


06/1989
„Absprachen im Strafprozeß“

    Martin Niemöller, RiBGH, Karlsruhe

04/1989
„Das Berufsrecht der Rechtsanwälte im Umbruch“

    Prof. Dr. Reiner Schmidt, Juristische Fakultät der Universität Augsburg
    RA Dr. Gerhard Hettinger, Augsburg
    RA Dr. Michael Kleine-Cosack, Freiburg/Br.

01/1989
Eröffnungsveranstaltung

    mit einem Grußwort von Frau Mathilde Berghofer-Weichner, Staatsministerin der Justiz, München, und mit dem Vortrag „Die Zukunft der Verfassung“ von Prof. Dr. Dieter Grimm, Richter des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe