Werkstattgespräche

In dem reichhaltigen Programm wurden bisher auf Anregung der Juristischen Gesellschaft folgende Themen erörtert …

12/2017
"Subsidiarität und Freiheitsvertrauen in der Familienpolitik"

Vortrag von:

  • Prof. Dr. Gregor Kirchhof

05/2017
"Sozialgericht Augsburg: Ein Besuch bei den Kolleginnen und Kollegen einer besonderen Verwaltungsgerichtsbarkeit"

Vortrag von:

  • Hubert Paul (Präsident des Sozialgerichts)
  • Ulrike Mayer (Vizepräsident)
  • Hermann Traut (Regierungsrat, Geschäftsleiter des Sozialgerichts)

01/2017
"Papiererzeugung. Ein Besuch beim Syndikus am Augsburger Standort eines weltweit handelnden Industrieunternehmens"

12/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Die Erweiterung der Medienöffentlichkeit im deutschen Gerichtsverfassungsgesetz: Systematische Einordnung, Kritik und Auswirkungen auf den Zivilprozess"
  • Dr. Matthias Wallimann

11/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Bigamy and polygamy in early Israeli law as a battlefield of culturral defence argumentation"
  • Omer Aloni

10/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) & Kommissionsentscheidungen zu Beihilfeverfahren"
  • Prof. Dr. Rasch

07/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Transferred intent liability in tort law"
  • Prof. Dr. Peter B. Kutner

06/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "New Zealands's Accident Compensation Scheme: The Statutory Bar, Viewed from Afar"
  • Dr. Bevan Marten (Victoria University of Wellington, New Zealand)

05/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: Ukraine before and after the Dutch Referendum: Consequences for the EU

Vortrag von:

  • Prof. Dr. Roman Petrov

02/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Die Stellung des Beschuldigten im chinesischen Strafprozessrecht"
  • Dr. Jiaru Liu

01/2016
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Der Einbruch des Schuldgedankens in das Strafrecht des frühen Mittelalters"
  • Dr. Markus Hirte

12/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Charting a Human Rights Framework for Access to Energy in Africa"
  • Olasupo Owoeye

11/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Aktuelle Fragen des Flüchtlingsrechts"
  • Regierungsvizepräsident Josef Gediga

07/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Das Verhältnis von Wettbewerbsfreiheit und Vertragsfreiheit: Einblick ins vietnamesische Recht"
  • Prof. Tang Van (Foreign Trade University, Hanoi, Vietnam)

07/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Zur Europäischen Erbrechtsverordnung"
  • Notar Dr. Reinhard Kössinger

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "25. Todestag von Dieter Suhr"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "The evolution of promissory estoppel doctrine in English and American law"
  • Dr. Jan Halberda

06/2015
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "The Restatement of Law in the United States: Its History, Content and Influence"
  • Prof. Robert E. Lutz

01/2015
Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht
  • Notar Dr. Christoph Moes

06/2014
Angloamerikanische Vertragsgestaltung und Deutsches Recht
  • Notar Dr. Robert Walz, LL.M. (University of Chicago)

02/2014
Anwaltsgerichtsbarkeit
  • RAin Irina Lindenberg-Lange, Augsburg, Präsidentin des Bayer. Anwaltsgerichtshofs, München: „Anwaltsgerichtsbarkeit“

01/2014
Die Rechte der Kanalinseln

Vortrag von:

  • Prof. Dr. Phillip Hellwege, Universität Augsburg

07/2013
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

In seinem Vortrag wird Herr Dr. Ihrig die Rechtsnatur der Patientenverfügung und ihre Einbindung in das Konsultationsverfahren zwischen Betreuer bzw. Bevollmächtigtem einerseits und Arzt andererseits nach § 1901a BGB in den Mittelpunkt rücken und damit Fragen erörtern, die das Zivilrecht, Strafrecht und Medizinrecht gleichermaßen berühren. So haben die Antworten auf diese Fragen etwa Auswirkungen auf das Problem der Erteilung einer Patientenverfügung durch Minderjährige. Auch harmonieren § 1901a BGB und der neue § 630d Abs. 1 BGB in diesem Zusammenhang nicht.

  • Herr Notar Dr. Thomas Ihrig

06/2013
Praktische Konkordanz als Verfassungsprinzip. Eine Verteidigung

Das Prinzip der praktischen Konkordanz sieht sich in jüngerer Zeit heftigen Einwänden aus­ge­setzt. Ihm wurde vorgeworfen, es gehe an den gesellschaftlichen Realitäten vorbei und sei zur Lösung verfassungsrechtlicher Kollisionslagen ungeeignet. Diese grundsätzliche Kritik und die Erkenntnis, dass auch 50 Jahre nach seiner Einführung in den juristischen Diskurs noch keine inhaltliche und dogmatische Einordnung dieses Prinzips erfolgt ist, sollen zum An­­lass für eine entsprechende Aufarbeitung genommen werden. Gleichzeitig soll ein Vor­schlag zur behutsamen Weiterentwicklung dieses Verfassungsprinzips unterbreitet werden.

  • Dr. Marcus Schladebach

05/2013
Kommunale Selbstverwaltung und Globalisierung

Gegenstand des Vortrages sind Fragen zur Entörtlichung des kommunalen Aufgabenbereichs, welche sich durch die immer weiter fortschreitende internationale und europäische Einbettung des deutschen Rechtsordnung ergeben. Dr. Lorenzmeier wird Einschränkungen, aber auch Erweiterungen des grundgesetzlich von Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG vorgegebenen kommunalen Regelungsspielraums darstellen. Ein aktuelles Beispiel ist die Problematik von „Grab- oder Pflastersteinen aus Kinderarbeit“.

  • Dr. Stefan Lorenzmeier, Universität Augsburg

01/2013
Die Gewährleistung von Sicherheit in Gerichtsgebäuden im Spannungsfeld von Datenschutz, Gerichtsöffentlichkeit und Persönnlichkeitsrecht
  • Frau Elisabeth Mette, Präsidentin des Bayerischen Landessozialgerichts

10/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Unbeschränkbare Befugnis - beschränkbares Recht ? - Schlaglichter auf § 137 BGB"
  • Prof. Dr. Olaf Muthorst (Juniorprofessor für Bürgerliches Recht mit Zivilprozessrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg)

§ 137 BGB versagt einer rechtsgeschäftlichen Verfügungsbeschränkung die Wirksamkeit im Verhältnis zu Dritten. Allerdings sind weitrechende Ausnahmen anerkannt: Die Abtretbarkeit einer Forderung kann vertraglich ausgeschlossen werden (§ 399, 2. Fall BGB), die Übertragung eines Wohnungseigentums kann unter Zustimmungsvorbehalt stehen ( § 12 WEG), eine Verfügung kann (umstrittenerweise) auflösende Bedingung sein. Immer wieder werden diese Ausnahmen als „Inhaltsbestimmungen“ des betroffenen Rechts erklärt. Diese – praktische relevante – These soll kritisch beleuchtet werden.


07/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Eine inhaltliche Analyse der Verständigung im deutschen Strafverfahren aus dem Blickwinkel eines Außenstehenden"
  • Prof. Dr. Norio Tsujimoto (Prof. für Straf- und Strafprozessrecht an der Kinki-Universität Osaka, z.Zt. Gastprofessor am Institut für Strafrecht)

07/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Studienbeiträge und Staatshaushalt" - Bestehen sie unabhängig voneinander ?"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier 

07/2012
"Der 'Meisterzwang' - Instrument eines modernen Gefahrenabwehrrechts oder berufsständisches Relikt ?"

Wer in Deutschland ein zulassungspflichtiges Handwerk selbstständig und im stehenden Gewerbe ausüben will, bedarf hierfür grundsätzlich einer Eintragung in die Handwerksrolle (§ 1 Abs. 1 S. 1 HwO). Eingetragen wird nur, wer den sog. Großen Befähigungsnachweis erbringt. Zwar wird der gesetzliche Regelfall eines Meistertitels zwischenzeitlich durch Ausnahmetatbestände etwas aufgelockert. Die Eintragungspraxis der Handwerkskammern ist jedoch weiterhin restriktiv und erschwert den Berufszugang von Nicht-Handwerksmeistern erheblich.

Seit der Handwerksnovelle 2004 wird dieses präventive Verbot mit Erlaubnisvorbehalt als Instrument der Gefahrenabwehr und der Ausbildungssicherung gerechtfertigt. Tatsächlich hat der Reformgesetzgeber für kein einziges der zulassungspflichtigen Handwerke eine besondere Gefahrengeneigtheit oder eine überdurchschnittliche Ausbildungsleistung begründet.

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der vorgebliche Paradigmenwechsel von einem Standesrecht zum modernen Gefahrenabwehrrecht als schlichter Etikettenwechsel – an zahlreichen Sollbruchstellen schimmert weiterhin der berufsständische Charakter der Handwerksordnung durch.

Neben Deutschland kennt in der EU inzwischen nur noch Luxemburg eine vergleichbar hohe Berufszulassungsschranke. Die positiven Evaluationen der niederländischen (1996) und österreichischen (2002) Reformen des Handwerksrechts zeigen, dass das deutsche Handwerk durch eine Liberalisierung des Berufszugangs nur gewinnen kann.

  • RA Dr. Simon Bulla

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "ACTA und das Europarecht"
  • Dr. Stefan Lorenzmeier (Augsburg)

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "UN-Kaufrecht oder Gemeinsames Europäisches Kaufrecht ?"
  • Prof. Dr. Phillip Hellwege (Augsburg)

05/2012
Werkstattgespräch an der Juristischen Fakultät: "Eigentum - Guter Glaube - Verkehrsschutz. Fragen zu einem tradierten Rechtsinstitut"
  • Dr. Peter Kreutz (Augsburg)